Mit dem Rad zur Arbeit

Von der Einsicht zur Umsetzung

Dass Bewegung gut für die Gesundheit ist, weiß jeder. Leider sind die Menschen oft nicht in der Lage, diese Erkenntnis im Alltag in die Praxis umzusetzen. Wie lässt sich also eine Verhaltensänderung bewerkstelligen? Oft fehlt ja nur ein kleiner Anstoß, um die Menschen zu ermuntern, etwas für ihre Gesundheit zu tun.

Mit dem Rad zur Arbeit

Mit dem Rad zur ArbeitDas Projekt “Mit dem Rad zur Arbeit” ist ein geeignetes Mittel, um die Menschen in Bewegung zu halten. Allerdings – wenn man es ungeschickt anstellt, dann wird sich der Erfolg in Grenzen halten. Lesen Sie, was man tun muss, um vielleicht letzten Endes eine Verhaltensänderung zu erreichen.

Die Saarbrücker Zeitung meldet am 9. Mai 2011 Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ bei Firma Festo vorgestellt (ein Projekt der AOK mit dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club) – mit Umweltministerin, Teilnahmekarten, Verlosung mit interessanten Preisen und einem engagierten industriellen Partner. Die Kampagne wird begleitet von der örtlichen Presse.

Natürlich könnten interessierte Unternehmen, die etwas für die Gesundheit ihrer Belegschaft tun wollen, auch einen anderen Weg beschreiten – wohlwissend, dass das Projekt “Mit dem Rad zur Arbeit” nur eine Facette der betrieblichen Gesundheitsförderung im Rahmen eines umfassenden betrieblichen Gesundheitsmanagement darstellen kann:

  1. Einen Plan machen unter Einbeziehung von Belegschaft, Betriebssarzt und Betriebsrat
  2. Vorbereitungen treffen, damit das Projekt nicht gleich zu Beginn schiefgeht
  3. Parkplatz schaffen für Fahrräder (kostet weniger als Parkplätze für Autos)
  4. Umkleideräume schaffen bzw. anpassen; Schränke für persönliche Ausrüstung
  5. Waschgelegenheit schaffen bzw. anpassen
  6. Sind die Fahrradwege in der Nähe der Firma akzeptabel?
  7. Mit der Kommune sprechen, was man vorhat und wo noch etwas passieren müsste
  8. Die Belegschaft informieren über Sinn und Zweck und alle Details
  9. Öffentlichkeitsarbeit in allen Medien nicht vergessen

AOK Sommeraktion vom 1. Juni bis zum 31. August 2011

Die AOK und der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club stehen gemeinsam hinter der bundesweiten Aktion “Mit dem Rad zur Arbeit”. Lesen Sie hier alle Details. Allerdings wendet sich diese Aktion in erster Linie an den einzelnen Bürger. Das ist auch richtig so, denn letzten Endes muss jeder Einzelne für sich entscheiden, ob er/sie zu gunsten seiner/ihrer Gesundheit zu einer Verhaltensänderung bereit ist. Mit den Vorschlägen weiter oben sind vor allem die Unternehmen angesprochen, denn die können durch unterstützende maßnahmen das Projekt zum Erfolg führen.

Bei all dem sollte die Bedeutung des Spaßfaktors nicht unterschätzt werden. Nur wer mit Freuden mitmacht, vielleicht sogar im kleinen Fahrradteam, der wird langfristig “bei der Stange” bleiben.

Seit zehn Jahren der Dauerbrenner

(12. Mai 2011) Wussten Sie, dass die Aktion “Mit dem Rad zur Arbeit” bereits vor zehn Jahren gestartet wurde?! Radfahren hält fit, ist umweltbewusst und bei den steigenden Spritpreisen natürlich kostengünstiger. Mittlerweile hat sich „Mit dem Rad zur Arbeit” deutschlandweit als die größte und langlebigste Radlerkampagne etabliert. Neben der AOK und dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) wird die Aktion auch von der Bundesregierung unterstützt und von zahlreichen großen Unternehmen gesponsert. Zitiert nach Deutschland today; dort auch weitere Details.

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