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Für Sie ausgewertet – Abstracts zum Thema
Betriebliches Gesundheitsmanagement

Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM und Betriebliche Gesundheitsförderung BGF) – Eine Medienauswertung für die Mitglieder des BruchsalerForums. Folgen Sie den Links, um die vollständigen Berichte zu lesen.  Kursive Texte sind redaktionelle Kommentare.

Weil einige Quellen nicht mit stabilen Links arbeiten, führen diese Links dann ins Leere. Ich bedauere das sehr. Leider ist es mir nicht möglich, fremde Links aktuell zu halten. Nachrichten mit sog. “gebrochenen” Links werde ich einstweilen in der Liste belassen. Ich bitte um Verständnis. -Dieter Müller

Die neuesten Nachrichten zuerst:

Nicht jede Krise ist ein Burnout
Quelle: aerztezeitung.de
Die Burnout-Debatte hat psychisch Erkrankte entstigmatisiert. Darauf verweist die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) – und warnt zugleich vor Diagnose-Irrtümern. – Die Fachgesellschaft warnt in einem Positionspapier allerdings davor jegliche Form psychischer Krisen am Arbeitsplatz als Burnout zu diagnostizieren. Eine derart undifferenzierte Betrachtungsweise lasse das international geltende Klassifikationssystem psychischer Erkrankungen nicht zu. – Burnout mit Depressionen gleichzustellen könne Unter- oder Fehlversorgung der Betroffenen auslösen, heißt es in dem Positionspapier.
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DGPPN warnt vor Sonderweg bei Burnout-Diagnostik. Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) schlägt Alarm. – Die DGPPN hat die Bundesregierung aufgefordert, den Risikofaktor “psychisch ungesunder Arbeitsplatz” zum Gegenstand einer breit angelegten Forschungsinitiative zu machen. Die Burnout-Prävention sei nicht primäre Aufgabe des Gesundheitswesens, sondern auch der Sozialpartner.
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12. März 2012

BKK-Gesundheitsreport
Quelle: bkk.de
Die BKK informiert in monatlichen und jährlichen Reports über das Krankheitsgeschehen in der Arbeitswelt. BKK Gesundheitsreport 2011: Der BKK Gesundheitsreport basiert auf Datenauswertungen von 5,6 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten. – Mehr und mehr setzen Unternehmen, die auf hochqualifizierte und belastbare Mitarbeiter mit langjährig erworbenen Spezialkenntnissen angewiesen sind, auf die Gestaltung „gesunder Arbeit“ als einen Standortvorteil. Dazu gehören günstige Rahmenbedingungen für eine gelingende Work-Life-Balance oder die Förderung der Vereinbarkeit von Beruf und Pflege. – Einige Schlagzeilen: Die Arbeitsunfähigkeit 2011 zeichnet sich besonders durch die kontinuierlich hohen Krankenstände der psychisch Erkrankten aus sowie die Atemwegserkrankungen im ersten Quartal. – Die meisten Krankschreibungen (zwei Drittel aller Erkrankungen) dauern ein bis sieben Tage, dies sind aber nur 17,5 Prozent der krankheitsbedingten Fehltage. Nach wie vor verursachen nur 20 Prozent der erwerbstätigen Pflichtmitglieder rund 80 Prozent aller Ausfalltage. – Diagnosen bei Männern und Frauen unterschiedlich. – Männer weisen fast doppelt so viele Erkrankungstage (255 Tage je 100 Pflichtmitglieder) aufgrund von Verletzungen auf wie Frauen (144 Tage je 100 Pflichtmitglieder). – Frauen dagegen zeigen mit großem Abstand bei den psychischen Störungen mehr Krankheitstage (245 Tage je 100 Pflichtmitglieder) als die Männer (153 Tage je 100 Pflichtmitglieder) auf. Sie liegen um etwa 60 Prozent höher. – Straßenreiniger und Abfallbeseitiger sowie Gleisbauer stellen mit durchschnittlich 26 Fehltagen pro Jahr die Berufe mit den meisten Arbeitsunfähigkeitstagen. Naturwissenschaftler, Hochschullehrer und Rechtsvertreter sind dagegen mit 4 Tagen am wenigsten krankgemeldet. – Psychische Krankheiten weiter zunehmend. – Burn-out-Syndrom steigt rasant. – Wird die Dauer der Krankschreibung pro Fall betrachtet, so ist ein Patient mit Burn-out-Syndrom durchschnittlich 31 Tage lang krankgeschrieben. – Der Gesundheitsreport ist äußerst umfangreich, enthält zahllose Daten, Fakten (in Tabellenform und als Grafik) und Kommentare. Er kann kostenlos heruntergeladen werden. -DM
Hier ist der Zugang zu sämtlichen BKK-Gesundheitsreports
11. März 2012
“Jeder Euro macht sich auf lange Sicht mindestens dreifach bezahlt”
Quelle: badische-zeitung.de
Klaus Baier (AOK) erklärt, warum sich Investitionen in gesundheitsfördernde Maßnahmen lohnen – auch für kleine und mittlere Betriebe. Es ist seit langem bekannt, dass wir in Deutschland ein Demografieproblem haben und damit in den meisten Betrieben zunehmend eine überalterte Belegschaft. Jeder Unternehmer sollte sich daher fragen: Wie halte ich meine 50-jährigen Mitarbeiter fit für die Zukunft? – Die AOK Hochrhein-Bodensee hat ein umfangreiches Angebot an Kursen und Maßnahmen im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements. Die Angebote sind für die teilnehmenden Betriebe sehr günstig und manchmal sogar kostenlos. – Es gibt wissenschaftliche Untersuchungen, die belegen, dass sich jeder Euro, der in die Gesundheit der Mitarbeiter investiert wird, auf lange Sicht mindestens dreifach bezahlt macht. – An und für sich nicht viel Neues – jedoch prägnant auf den Punkt gebracht. Kleine Betriebe müssen sich helfen lassen. Die Krankenkassen sind die richtigen Ansprechpartner. Investitionen in BGF rechnen sich. -DM Den vollständigen Bericht lesen
24. Febraur 2012
Betriebliches Gesundheitsmanagement bei den Stadtwerken | Initiator: der Betriebsrat
Quelle: verdi-gute-arbeit.de
“Man muss dem Arbeitgeber immer wieder klar machen, dass er etwas von einem besseren gesundheitlichen Zustand der Mitarbeiter hat. Jetzt und auf lange Sicht.” Sich um die Arbeitsplätze und ihre Gestaltung zu kümmern, auf der Basis von Gefährdungsbeurteilungen und darüber hinaus, das ist gut und wichtig. Aber es reicht nicht aus. Es muss noch Prävention dazu kommen.Am Beispiel eines Stadtwerkebetriebs wird geschildert, wie der Betriebsrat das Thema BGM aufgreift, sich zunächst sachkundig macht, Handlungsdruck erzeugt, dafür sorgt, das ein Gesundheitszirkel gegründet wird, die Geschäftsführung überzeugt, so dass Betriebliches Gesundheitsmanagement zunächst zur Probe für ein Jahr eingeführt wird. Die Beschäftigten erkennen die Vorteile von BGM, was zur Verbesserung des Betriebsklimas beiträgt. Ein lesenswerter Bericht mit vielen Beispielen. -DM
Den vollständigen Bericht lesen
31. Januar 2012
Roland Berger Strategy Consultants über Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)
Quelle: rolandberger.com
Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist eine Investition mit mehrfacher Rendite | Denn qualifizierte Mitarbeiter werden künftig zum Engpassfaktor | BGM sichert die Leistungsfähigkeit der Belegschaft | Und hilft, Wettbewerbsvorsprünge zu erzielen und zu erhalten. – Seit Jahrzehnten verpflichtet das Arbeitsschutzgesetz Arbeitgeber dazu, Gesundheit und Wohlbefinden der Beschäftigten zu erhalten und arbeitsbedingten Erkrankungen vorzubeugen. Das Konzept des systematischen betrieblichen Gesundheitsmanagements geht jedoch darüber hinaus. Es sieht vor, dem Thema “Gesundheit” bei allen Entscheidungen und Strukturen im Betrieb eine hohe Priorität einzuräumen, es wird in der Organisation verankert, ist ein Teil von Führung, Zielsystem und Controlling und wird mit externen Partnern professionell vorangetrieben. Ein an die spezifischen Erfordernisse eines Unternehmens angepasstes betriebliches Gesundheitsmanagement ist daher ein wichtiger Bestandteil zukunftsorientierter Unternehmenspolitik – und ein nicht zu unterschätzender Standortfaktor. – So steht es in ganz dicken Lettern auf Seite eins der Roland-Berger-Studie. Endlich äußert sich der größte deutsche Unternehmensberater zu BGM und dann aber richtig! -DM
Den vollständigen Artikel lesen und zum kostenlosen Download der 12-seitigen Studie
30. Januar 2012
In Brandenburg: Gesundheitsförderung in Betrieben kritisiert
Quelle: rbb-online.de
Brandenburgs Unternehmen investieren aus Sicht von Sozialminister Günter Baaske (SPD) nur sehr wenig in die Gesundheit ihrer Mitarbeiter. Ein betriebliches Management und eine systematische Förderung zu diesem Zweck seien bisher nur wenig verbreitet, erklärte Baaske am Sonntag. Gesundheitsfördernde Maßnahmen sollten aus Regierungssicht weiterverbreitet werden und so auch einen Beitrag zur Fachkräftesicherung leisten. Laut Baaske gibt es durchaus erfolgreiche Projekte von Krankenkassen, die jedoch nicht flächendeckend und in der Regel auch nicht in Kleinbetrieben anzutreffen seien. – Wie überzeugt man Kleinbetriebe von der Notwendigkeit einer BGF? Das Land Brandenburg und der Europäische Sozialfonds fördern BGF in kleinen Betrieben. -DM
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30. Januar 2012
Praktische Beispiele: BGF bei Firma Katjes
Quelle: derwesten.de
Während die Gewerkschaften heute in Deutschland einen Mangel an altersgerechten Arbeitsplätzen beklagen, hat Katjes bereits 1996 eine Initiative mit dem Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung (in Trägerschaft der AOK) gestartet. Über die Jahre hat Katjes Schritt für Schritt die Arbeitsbedingungen optimiert, was gerade den „Alten“ sehr zugute kommt. – Die Latte der Maßnahmen ist lang: Ergonomie-, Ernährungsberatung, Gesundheits-Check, Cardioscan, Fitnesstests, Anschaffung von Hebebühnen und Vakuumhebern, Umstellung der Sackware auf kleinere Gebinde, Einrichtung von Klimaschleusen sowie die Anschaffung einer neuen Entlüftungsanlage, um Zugluft zu verhindern, kostenfreie Wasserspender, Einrichtung von Leichtarbeitsplätzen, Verbesserung der Arbeitskleidung, Teilnahme an Firmenläufen, jährliche Grippeschutzimpfungen, regelmäßige Schulungen am Arbeitsplatz zum Beispiel zum rückengerechten Verhalten und Sitzschulungen am Büroplatz mit Bildschirm. Ferner befragt das Gesundheitsinstitut regelmäßig die Mitarbeiter, was am Arbeitsplatz verbessert werden könnte. – Auch bei der Werkserweiterung 2003/04 wurden die gewonnenen Erkenntnisse berücksichtigt. „Es ist natürlich leichter zu investieren, wenn man wächst und erfolgreich ist“, macht Reinhard Sanders keinen Hehl aus den günstigen Umständen bei Katjes. – Ein Artikel mit vielen praxisbezogenen Beispielen, wenngleich die Geschichte mit der 80kg-Platte natürlich abwegig ist. Den Hinweis auf die externe Expertenberatung sollte man sich merken. -DM
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26. Januar 2012
***Ein Meilenstein: Qualifizierung in Betrieblicher Gesundheitsförderung***
Quelle: dnbgf.de Deutsches Netzwerk für betriebliche Gesundheitsförderung
Bleibt die Frage, welche Anforderungen es an die Qualifikation der Personengruppen gibt, die BGF in die Betriebe tragen und dort umsetzen, und wie es um entsprechende Ausbildungsmöglichkeiten steht. Hier gibt es noch erheblichen Handlungsbedarf, wie die unter Federführung von Gudrun Faller von der Hochschule Magdeburg-Stendal erstellte Studie „Stand und Entwicklungsbedarf der Qualifizierung in Betrieblicher Gesundheitsförderung“ feststellt. Die Studie wurde vom BKK Bundesverband in Auftrag gegeben.
Die Autorinnen und Autoren der BKK Studie haben zunächst umfassend die akademischen wie die nichtakademischen Qualifizierungsangebote für betriebliche Gesundheitsförderung erfasst und analysiert. Das Ergebnis ist ein in dieser Form wohl einzigartiger Überblick zu den Anbietern und Angeboten, die in der Folge unter verschiedenen Gesichtspunkten analysiert werden. Besondern im nicht-akademische Bereich wird differenziert nach thematischer Ausrichtung, zeitlichem Umfang, den Adressaten der Angebote, ihren Kosten, ihrer regionalen Verteilung usw. Vor dem Hintergrund dieser Ergebnisse beschreibt und diskutiert die Studie anschließend die Möglichkeiten der Qualitätssicherung für die Qualifizierung von betrieblicher Gesundheitsförderung. Vorgestellt werden existierende Qualitätsrahmen bzw. die heute geltenden Qualitätsanforderungen und Expertenstandards.
Fazit der Studie: …ein Konsens über die Kompetenzanforderungen von Akteuren der BGF“ existiere derzeit nicht. Auch die unterschiedlichen Rollen im Rahmen der BGF seien nicht klar definiert. Besonders problematisch sei es für die praktische BGF, dass die Koordinatorenfunktion nicht eindeutig beschrieben ist: Die Frage, wer dieses Gesamtmanagement übernehmen solle sei vielfach genauso ungeklärt wie Inhalt und Umfang der fachlichen und fachübergreifenden Fähigkeiten und Techniken, die diese Rolle erfordert. Schon eine Differenzierung zwischen Koordinatoren (de facto zuständig fürs gesamte Management von BGF) und Multiplikatoren, also Akteure, die die BGF aus ihrer betrieblichen Funktion heraus unterstützen, könnte eine Strukturierung der Qualifikationsangebote fördern.
Die kostenlos zum Download bereitstehende 56-seitige Broschüre ist ein Schatzkästlein, angefüllt mit einer einmaligen Sammlung von Fakten und Kontaktdaten, die sich jeder an BGF Interessierte anschauen sollte, beispielsweise auch Studierende dieser Studienrichtung. -DM
Den vollständigen Artikel lesen mit kostenlosem Download der Broschüre
19. Januar 2012
Arbeitnehmerzufriedenheit in Deutschland auf hohem Niveau
Quelle: vbw-bayern.de vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V
Die Arbeitnehmer in Deutschland sind mit ihrem Arbeitsplatz und den Arbeitsbedingungen zufrieden. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft unter 2.000 Beschäftigten. Danach sind 50 Prozent mit ihrer Arbeit zufrieden, 45 Prozent der Erwerbstätigen gaben an, sogar sehr zufrieden zu sein. Fünf Prozent der Erwerbstätigen sind mit ihrer Arbeit unzufrieden. Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V.: „Dieses Ergebnis zeigt, dass sich die Arbeitnehmer in den Firmen wohlfühlen.“ – In Bayern also 95% zufriedene/sehr zufriedene Erwerbstätige?! Sehr lobenswert! Wenngleich mich derartige Zahlen über 90% nachdenklich stimmen. Wie wohl der Fragenkatalog ausgesehen haben mag? -DM
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18. Januar 2012
In der Arztpraxis: So bleiben MFA bei Stress leistungsstark
Quelle: aerztezeitung.de
In Arztpraxen wird das Thema Gesundheitsförderung oft vernachlässigt. Ein grober Fehler: Denn gesunde, ausgeglichene Mitarbeiter sind motivierter und belastbarer. – Einfache Regeln wie ausreichendes Trinken, kleine Pausen und aktive Bewegungen nach langem Sitzen oder Stehen gehören zu einem gesunden Arbeitsplatz wie der ergonomische Stuhl und die richtige Einstellung des Bildschirmes. Doch es braucht noch mehr: Gefragt ist eine gesundheitsgerechte Mitarbeiterführung – schon allein als Investition in die Zukunft. – Was Praxisteams sonst noch tun können? Sie sollten das Thema in einer Teambesprechung und in den Mitarbeiter-Jahresgesprächen auf die Tagesordnung setzen.
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17. Januar 2012
Auf den Punkt gebracht: Beispiele guter Gesundheitsförderung
Quelle: haufe.de
Auf dem Präventionskongress des Bundesgesundheitsministeriums “Unternehmen unternehmen Gesundheit 2011″ wurde ein Kompendium zur betrieblichen Gesundheitsförderung vorgestellt. Es umfasst 120 Beispiele aus deutschen Unternehmen. Sie sind nach Themen oder Bundesländern sortiert. Einige Beispiele gibt es zudem als Video. – Auf dieser Seite wimmelt es nicht vor Zahlen und Fakten. Wer einen übersichtlichen Einstieg in die von der Bundesregierung zur Verfügung gestellten umfangreichen Informationen sucht, ist hier an der richtigen Stelle. -DM
Weiter lesen bei haufe.de
14. Januar 2012
Weblog zum Austausch von gesundheitsrelevanten Themen
Quelle: padoc.de
padoc® hat für alle, die sich für das Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement interessieren, einen Weblog eingerichtet. Der Weblog dient als Informationsquelle und als Plattform, um sich über Betriebliches Gesundheitsmanagement auszutauschen. – Der Weblog steht noch am Anfang. Die Betreiber freuen sich auf lebhafte Diskussionen. -DM
Zu padoc.de
14. Januar 2012
Studie zeigt: betriebliche Gesundheitsförderung macht Arbeitgeber attraktiv
Wie der Aufbau und die Umsetzung eines unternehmenseigenen BGM-Konzeptes gelingt
Quelle: bodymedia.de
Wie eine bundesweite Studie der „puls Marktforschung GmbH Nürnberg“ im Auftrag der BARMER GEK zeigt, können Arbeitgeber ihre Attraktivität durch betriebliche Gesundheitsförderung ganz gezielt steigern. BARMER GEK Vorstand Jürgen Rothmaier bringt es auf den Punkt: „So begegnen Unternehmen dem Fachkräftemangel und haben die Nase vorn im Wettbewerb um die besten Köpfe.”- Prof. Dr. Bernhard Allmann von der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement(DHfPG)/BSA-Akademie kann das nur bestätigen: „Vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklungen wird es schwieriger, qualifizierte Fach- und Führungskräfte zu rekrutieren und langfristig zu binden. Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) kann hier der entscheidende Faktor sein. Zum einen, wenn es darum geht, sich beim Wettstreit um neue Mitarbeiter gegen Mitbewerber durchzusetzen. Gleichzeitig kann durch geeignete BGM-Maßnahmen die Leistungsfähigkeit und Leistungsbereitschaft der vorhandenen Mitarbeiter erhalten werden. Eine Aufgabe, die mit steigendem Altersdurchschnitt der Belegschaft nicht einfacher wird“.
Zum Originalartikel
11. Januar 2012
Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) | Definition:
Quelle: kbs.de (Knappschaft Bahn See)
BGM bedeutet kurzgefasst, die strategische Umsetzung des Entschlusses der Unternehmensleitung, durch gezielte Maßnahmen und Veränderungen ein Arbeitsumfeld zu schaffen, indem die Gesundheit, Leistungsfähigkeit und –bereitschaft sowie Handlungskompetenzen erhalten und gestärkt werden. Gleichzeitig sichern gesundheitsfördernde Voraussetzungen Produktivität und Qualität auf hohem Niveau. – Hin und wieder stößt man auf griffige Definitionen für BGM. Diese hier möchte ich Ihnen wegen ihrer Prägnanz nicht vorenthalten. -DM
Zur Seite der Knappschaft Bahn See
8. Januar 2012
Bekämpfung von Mobbing am Arbeitsplatz
Quelle: njuuz.de
Aktuell ist das Werkbuch Mobbing mit Beiträgen aus Wuppertal erschienen, in dem offensive Methoden gegen psychische Gewalt in der Arbeitswelt vorgestellt werden. Im Werkbuch Mobbing stellen 30 Fachleute unterschiedlichster Profession ihre Erfahrungen und Einschätzungen bei der Bekämpfung von Mobbing am Arbeitsplatz vor. Bestellmöglichkeit: Martin Wolmerath, Axel Esser. Werkbuch Mobbing – Offensive Methoden gegen psychische Gewalt am Arbeitsplatz.
Ladenpreis: 29,90 Euro.
Zur Seite njuuz.de in Wuppertal
3. Januar 2012
Plakate mit dem Motiv Betriebliche Gesundheitsförderung
Quelle: bmg.bund.de (Gesundheitsministerium)
Hier können Sie sich die Plakatmotive in Druckqualität kostenlos herunterladen. – Aber Vorsicht! Die Motive wenden sich in erster Linie an den Unternehmer, dessen Aufgabe es ist, die betrieblichen Verhältnisse zu verbessern und weniger an die Beschäftigten und deren Verhalten. -DM
Zum Download der Plakatmotive
3. Januar 2012
Große Erfolgschancen für Vereine mit eigenem Fitnesstudio
Quelle: rudern.de (Deutscher Ruderverband e.V.)
Vereine, die ein eigenes Fitnessstudio aufbauen, haben große Chancen erfolgreich zu sein. Frauen gehen häufiger in Studios der Sportvereine als zu kommerziellen Anbietern. Dieses Ergebnis wurde beim Studioleiter-Treffen im Rahmen des Stuttgarter Sportkongresses vorgestellt. – Dagegen fühlen sich Männer und jüngere Menschen eher von kommerziellen Studios angesprochen. Zudem werden in den vereinseigenen Fitness-Studios das Preis-Leistungs-Verhältnis besser und das gemeinschaftliche Interesse höher bewertet. – Sportvereine können sich hier wertvolle Anregungen holen. -DM
Zu den Details
3. Januar 2012
Tagesspiegel definiert Betriebliche Gesundheitsförderung
Quelle: tagesspiegel.de
Glückliche und gesunde Mitarbeiter sind gut für das Unternehmen. Daher bieten immer mehr Firmen Sportkurse an oder richten sogar ganze Fitnessstudios ein – das nennt sich dann betriebliche Gesundheitsförderung (BGF). Und die wirkt sich auch noch günstig auf die Steuerlast des Unternehmens aus, weiß Gregor Mertens, stellvertretender Leiter des Instituts für Betriebliche Gesundheitsförderung in Köln. Denn die Gesundheitsförderung der Mitarbeiter kann der Arbeitgeber von der Steuer absetzen. Sogar individuelle Kurse für gesunde Ernährung, Sport oder Raucherentwöhnung kann er den Mitarbeitern finanzieren, sofern sie dem Leitfaden der gesetzlichen Versicherungen entsprechen. – Kurse im Betrieb haben zudem den Vorteil, dass die Kollegen für die nötige Motivation sorgen. Drückt man sich, stellen diese nämlich am nächsten Tag Fragen – das dürfte sich positiv auf die Disziplin auswirken. – Schon gewusst?! Wenn Firmen Sportkurse anbieten und gar ein Fitnessstudio einrichten, dann ist das Betriebliche Gesundheitsförderung! Und die Firmen verdienen noch Geld, weil sie alles von der Steuer absetzen können! Außerdem sei dies ein gutes Mittel der Denunziation, weil man ja sehe, welcher Kollege sich drücke. Lange Zeit galt der Berliner Tagesspiegel als seriös. Nun sowas. Dabei sehen die meisten Firmen in der bürokratischen steuerlichen Regelung nur unnötigen Mehraufwand. Und der Hinweis auf die Kontrolle durch Kollegen ist absurd, passt wohl eher zum Neuen Deutschland. -DM
Lesen Sie den Artikel vom Tagesspiegel
2. Januar 2012
Jedes zweite Unternehmen will Demografie-Beratung
Quelle: barmer-gek.de
Auf der Prioritätenliste deutscher Unternehmen rückt das Thema Gesundheit nach vorne. Das zeigen Ergebnisse des Barmer GEK Firmenkundenmonitors Gesundheit 2011, einer Online-Befragung unter 1600 Betrieben. Während im Jahr 2009 noch 42 Prozent der Firmenkunden Gesundheitsförderung für “sehr wichtig” hielten, sind es 2011 schon 64 Prozent. – Am auffälligsten ist die Hinwendung zum Thema “Demografischer Wandel”. Im Jahr 2009 hatten lediglich 19 Prozent der befragten Unternehmen Interesse an weiteren Unterstützungsangeboten auf diesem Feld signalisiert. Zwei Jahre später sind es bereits 48 Prozent. – Gerade in kleineren und mittleren Unternehmen sei ein Umdenken festzustellen. “Die alternde Gesellschaft wandelt sich vom abstrakten Zukunftsszenario zum personalpolitischen Alltag. Alternde Belegschaften, Fachkräftemangel, Nachfolgeprobleme und lange Fehlzeiten sind längst Realität.” – Rothmaier: “Betriebliches Gesundheitsmanagement spielt eine Schlüsselrolle bei der Bewältigung der demographischen Herausforderung.” Deshalb profiliere sich die Barmer GEK bei den Arbeitgebern zusehends als Partner für strategisches Personalmanagement. – Endlich aufgewacht? Demografischer Wandel doch keine Erfindung der Medien? Nur gut, dass man in Bruchsal schon längst aktiv ist: Im Januar 2012 trifft man sich zum 8. BruchsalerForum Gesundheit & Arbeit. -DM
Zum Artikel der Barmer-GEK
17. Dezember 2011
Ortenau Klinikum: Broschüre “Gesundheitsförderungprogramm” zeigt umfassendes Angebot für das erste Halbjahr 2012
Quelle: ortenau-klinikum.de
Gesundheit ist ein wichtiger persönlicher und gesellschaftlicher Wert. Ziel der Betrieblichen Gesundheitsförderung am Ortenau Klinikum ist es, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dabei zu unterstützen, einen guten Gesundheitszustand zu erreichen bzw. zu erhalten. Das umfängliche Gesundheitsförderungsprogramm will Anstöße zu gesunder Lebensweise geben. Die Kursinhalte liegen schwerpunktmäßig in den Bereichen Ernährung, Bewegung und Stressprävention. Damit werden Bereiche abgedeckt, auf die jeder Mensch selbst Einfluss nehmen kann. Zudem bieten die Kurse den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Ortenau Klinikums Raum für kollegiale Begegnungen und damit einen Ausgleich zum beruflichen Alltag. – Die 43-seitige Broschüre (PDF-Format) muss man gesehen haben! Übersichtlich und faktenreich werden sämtliche Aktivitäten aufgelistet. Damit wird es Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern leicht gemacht, sich anzumelden und etwas für die eigene Gesundheit zu tun. Auf der PDF-Seite 6 bekommen Sie einen Überblick über die Vielzahl der angebotenen Programme. Angesichts der Problematik – wie erreiche ich eine Verhaltensänderung der Beschäftigten? – scheint mir diese Broschüre den richtigen Weg aufzuzeigen: alle Fakten leicht verständlich auf einem Blick… professionell! Allerdings findet man keine Informationen über ein Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) im Ortenau Klinikum. Bekanntlich geht es bei BGM nicht nur um die Verbesserung der Lebensweise der Beschäftigten, sondern auch um die Verbesserung der Arbeitsverhältnisse im Unternehmen. -DM
Zur Website mit Download-Möglichkeit
17. Dezember 2011
Auch im Handwerk: Gute Beispiele für betriebliche Gesundheitsförderung
Quelle: deutsche-handwerks-zeitung.de
Auch Handwerker und KMU können etwas für die Gesundheit ihrer Beschäftigten tun. – Gesundheitszirkel in der Bäckerei – Wichtige Ansprechpartner sind dabei immer die gesetzlichen Krankenkassen, die über das benötigte Wissen verfügen und den Betrieben die notwendigen Informationen zur Verfügung stellen können. Unterstützung von einer Krankenkasse hat sich beispielsweise auch die Bäckerei Trölsch in Korntal-Münchingen (Baden-Württemberg) geholt. Zusammen mit der IKK classic wurde ein Gesundheitszirkel entwickelt und installiert; hier können Mitarbeiter an Rücken- und Herz-Kreislauf-Trainings teilnehmen. Auf einem jährlichen Gesundheitstag informiert die Firma ihre Mitarbeiter über die Angebote und motiviert sie zu weiteren Aktivitäten. – Vom deutschen Handwerk gab es bislang nicht viele Verlautbarungen zum Thema Betriebliche Gesundheitsförderung. Deshalb ist dieser kurze Beitrag zu begrüßen. Herausgestellt werden die jüngsten Publikationen der Bundesregierung zur Betrieblichen Gesundheitsförderung sowie die Bedeutung der gesetzlichen Krankenkassen als wichtiger Ansprechpartner. -DM
Zum Artikel
17. Dezember 2011
Betriebliche Gesundheitsförderung in Kleinstbetrieben – eine grosse Herausforderung?
Quelle: gesundheitsfoerderung.ch (Gesundheitsförderung Schweiz)
Über 97 Prozent aller privatwirtschaftlichen Unternehmen der Schweizer Volkswirtschaft sind Mikrounternehmen (bis 9 Mitarbeitende) oder sogenannte kleine Unternehmen (10-49). In diesen Unternehmen arbeiten mit über 1.6 Mio. rund 46 Prozent aller Erwerbstätigen. Sie bilden das Rückgrat der Schweizer Wirtschaft. – In Gesprächen und Workshops mit Kleinunternehmen und ihren Mitarbeitenden erfährt man, dass sie viele Aspekte der BGF umsetzen, es aber nicht so nennen. “Kein Bedarf” bedeutet nicht zwingend, dass nichts für die Gesundheit der Mitarbeitenden getan wird. Nicht selten werden der gesetzlich vorgeschriebene Arbeits- und Gesundheitsschutz mit der freiwilligen BGF in einen Topf geworfen. Umgekehrt ist aber auch zu hören, dass Massnahmen notwendig seien. Jedoch fehle es beim Chef an der Einsicht oder auch am Wissen. – Mit dem Pilotprojekt VitaLab will Gesundheitsförderung Schweiz Ansätze und Modelle für die Verbreitung der BGF in Klein- und Kleinstunternehmen entwickeln und in Pilotregionen umsetzen. VitaLab für Kleinbetriebe.Nur in Nuancen unterscheiden sich die Aufgabenstellungen in der Schweiz von denen in Deutschland und Österreich. Deshalb wird hier seit Beginn über die deutschsprachigen Länder berichtet. -DM
Zu gesundheitsfoerderung.ch
4. Dezember 2011
Unternehmen unternehmen Gesundheit: Präventionskongress des
Bundesgesundheitsministeriums – Kleine Unternehmen gewinnen

Quelle: erfahrung-ist-zukunft.de (Bundesregierung)
Prävention am Arbeitsplatz lohnt sich für große Unternehmen genau so wie mittlere und kleinere. Gerade letztere müssen laut Bahr allerdings vermehrt für das Thema gewonnen werden. Eine Möglichkeit sieht der Minister darin, dass Unternehmen sich bei der Einführung von Maßnahmen an bereits bestehenden Strukturen orientieren. Bahr empfahl in diesem Zusammenhang die Zusammenarbeit in regionalen Netzwerken und ermunterte die Verantwortlichen kleiner Betriebe, beim Thema “Gesundheitsförderung” von einander zu lernen: “Machen Sie hier ruhig einmal ,Copy und Paste’”, so der Minister. – Genau diesen Weg beschreitet man in Bruchsal mit dem Netzwerk “BruchsalerForum”. Lesen Sie beispielsweise den Bericht vom Treffen beim Postfrachtzentrum, wo es darum geht, was die Kleinen von den Großen lernen können. -DM
Hier geht es zu erfahrung-ist-zukunft.de
4. Dezember 2011
”Unternehmen unternehmen Gesundheit 2011“
Präventionskongress stellt betriebliche Gesundheitsförderung in den Fokus

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit bmg.bund.de
Auf dem heutigen Präventionskongress des Bundesministeriums für Gesundheit mit dem Titel „Unternehmen unternehmen Gesundheit 2011“ im Berliner EWERK diskutierten mehr als 300 Teilnehmer zum Thema betriebliche Gesundheits-förderung. Ziel der Veranstaltung ist es, möglichst viele Betriebe zu motivieren, gemeinsam mit ihren Beschäftigten gute gesundheitsfördernde Angebote zu entwickeln. – Beeindruckt zeigte sich Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr, wie viele Betriebe der Bitte des Ministeriums gefolgt sind und Beispiele guter Praxis der betrieblichen Gesundheitsförderung zugesandt haben. Daraus entstanden ist eine Sammlung von über 120 Beispielen, die in einem Kompendium zur betrieblichen Gesundheitsförderung zusammengefasst wurden. – Alle Projekte des Kompendiums zur betrieblichen Gesundheitsförderung können ab sofort auch auf der Website des BMG unter der Adresse: www.Unternehmen-unternehmen-Gesundheit.de eingesehen werden und regen zur Nachahmung an.
Folgen Sie diesem Link.
Informationen des Gesundheitsministeriums zur Betrieblichen Gesundheitsförderung
Best Practice Beispiele Betriebliche Gesundheitsförderung, getrennt nach Bereichen
2. Dezember 2011
Gesundheitsförderung hat für das Handwerk nicht oberste Priorität?!
Quelle: aerzteblatt.de
Karl-Sebastian Schulte, Geschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks, gab zu bedenken, dass es bei kleinen Unternehmen meist keine Personalabteilung gebe, die sich um Präventionsangebote kümmere. Die Gesundheitsfürsorge stehe bei den allein verantwortlichen Firmenchefs nicht an oberster Stelle. Große Unternehmen investierten dagegen öfter in Maßnahmen und medizinisches Personal. – Hat der Geschäftsführer des Zentralverbandes des deutschen Handwerks dies wirklich so gesagt? Wird er richtig zitiert: …nicht an oberster Stelle?! Es ist kaum zu glauben, dass ein Verbandsvertreter sich hinstellt und sagt, für kleine Unternehmen habe die Gesundheit der Beschäftigten keine oberste Priorität! -DM
Zum Bericht “Bahr: Kein Präventionsgesetz – Gesundheitsförderung lässt sich dennoch regeln”
2. Dezember 2011
So können Arbeitgeber bei Burn-out helfen
Quelle: Zeit.de
Psychisch kranke Mitarbeiter fallen oft lange aus. Was Arbeitgeber tun können, um mit guten Arbeitsbedingungen psychischen Erkrankungen vorzubeugen, erklärt Sabine Hockling. Ein Leben ohne Stress gibt es nicht. Stress am Arbeitsplatz ist erst dann ungesund, wenn der Gestresste keine Ventile mehr findet, den aufgestauten Druck abzubauen. Versuche, zusätzlich Kraft aufzubringen, um die Situation doch noch in den Griff zu bekommen, erzeugen nur zusätzlichen Druck. – Dieser fundierte Bericht schildert in vorbildlicher Weise wie Burn-out entsteht und was die Unternehmen dagegen tun können. Er nennt die Ursachen, die oft einen privaten Hintergrund haben. Er geht auf Fehler der Unternehmer ein, die oft im Führungsbereich liegen, und nennt die Missverständnisse. Es gibt viele berufsbezogene Zahlen, Fakten und weitere Links. -DM
Hier geht es zum Zeit-Online Bericht
1. Dezember 2011
Wertschöpfung durch Wertschätzung
Quelle: vdi-nachrichten.com
Nahrhafte Kost, Zeit und Raum für Bewegung sowie ein ergonomisch eingerichtetes Büro sind die wichtigsten Merkmale guten Gesundheitsmanagements. Falsch! Wichtiger ist eine Unternehmenskultur der Wertschätzung, in der Mitarbeiter nicht als Kostenfaktoren, sondern als Mitmenschen betrachtet werden. Mit Obst, Gemüse und ergonomischen Bürostühlen ist aber längst noch keine dauerhafte Gesundung gewonnen. Grundvoraussetzung für Leistungsfähigkeit und Motivation sind die Faktoren Sicherheit, angemessene Bezahlung und nicht zuletzt Wertschätzung. Wenn Mitarbeitern die Wertschätzung versagt bleibt sind die Folgen: ein Verlust von Einsatzbereitschaft und Kreativität, Dienst nach Vorschrift, innere Kündigung, Frustration, Resignation bis hin zum Burn-out. Vor allem Leistungsträger reagieren auf fehlende Wertschätzung und mangelnde Perspektiven mit einem Loyalitätsabbau gegenüber ihrem Arbeitgeber. Die Folge: Die besten Mitarbeiter verlassen den Arbeitgeber zuerst. – Selten hat man zum Thema Wertschätzung einen so klugen Artikel gelesen, wie hier in den VDI-Nachrichten. -DM
Lesen Sie den ganzen Beitrag
23. September 2011
BGF – Der Film: Mehr als Gymnastik und Salat
Quelle: BruchsalerForum.de
BGF – DER FILM ist ein Mutmacher für Betriebliche Gesundheitsförderung und präsentiert das Thema einmal anders. Studierende des 3. und 4. Semesters des Studiengangs Gesundheitsförderung und -management an der Hochschule Magdeburg-Stendal haben ein innovatives Filmkonzept entwickelt. Die Dokumentation vermittelt das Thema Betriebliche Gesundheitsförderung auf gleichzeitig unterhaltsame und informative Weise. Vier Beispiele aus der Praxis beweisen, dass gutes und nachhaltiges Gesundheitsmanagement gelingen kann. Gesundheit und Wohlbefinden am Arbeitsplatz setzen mehr voraus als Gymnastik und Salat – sie resultieren vor allem aus anerkennendem Führungsverhalten, guter Information und Kommunikation und der Beteiligung aller Beschäftigten an betrieblichen Prozessen. Hier sehen Sie einen Trailer und bekommen Informationen, wo Sie die DVD für 10 Euro bestellen können (und damit die Arbeit der Studenten unterstützen). -DM
Zum Artikel auf BruchsalerForum.de
22. September 2011
Betriebliches Gesundheitsmanagement im Kleinstbetrieb: In der Apotheke oder in der Arztpraxis
Quelle: aerztezeitung.de
Die Art der Tätigkeit und das Klima am Arbeitsplatz entscheiden über den Krankenstand in einem Betrieb – egal ob es sich um Großkonzerne, Apotheken oder Arztpraxen handelt. Ein Fitnessraum, eine Kantine mit Diätküche, Betriebssportgruppen und betriebsinterne Schulungen zur Stressprävention und Rückengesundheit – große Unternehmen versuchen heute, sich mit derartigen Angeboten zum betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) im Wettbewerb um gute Mitarbeiter hervorzuheben. Kleinstbetriebe, zu denen auch die meisten Apotheken und Arztpraxen gehören, können da nicht mithalten. – Lesen Sie, was man im Kleinstbetrieb tun kann, um betriebliche Gesundheitsförderung zu betreiben. Es gibt viele kluge Beispiele. -DM
Zum Artikel auf aerztezeitung.de vom 26. August 2011
26. August 2011
Fit im Büro: Strampeln statt Stress
Quelle: welt.de
“…Arbeitswissenschaften und hier auch mein Fachgebiet die Arbeitsmedizin sind wichtige Berufsfelder, dennoch für die Unternehmen ein schwieriges Thema, weil sich die Erfolge, etwa verhinderte Berufskrankheiten oder die Motivationssteigerung, nicht einfach messen lassen und die Prävention meist als teures Unterfangen gilt. Dabei kosten zum Beispiel wertschätzendes Verhalten und gute Umgangsformen kein Geld, bringen aber Schwung in das Arbeitsleben.” (Prof. Dr. Gabriele Perger) – Obwohl die meisten Belastungen und Gefährdungen am Arbeitsplatz und ihre Auswirkungen bekannt sind, liege die Schwierigkeit oft darin, so Perger, die Erkenntnisse gleichermaßen den Unternehmen wie den Beschäftigten bewusst zu machen und die Betroffenen dazu zu bringen, rechtzeitig etwas dagegen zu unternehmen. – Zum Beispiel: Warum sollen die Beschäftigten in der Pause nicht auf den Heimtrainer gehen, um sich den Stress ein wenig abzustrampeln, statt in der Raucherecke mit den Kollegen über den Frust zu debattieren. Solche Dinge kosten nicht viel, und wenn einer beginnt, ziehen oft die anderen nach. – Ich habe aus dem lesenswerten Artikel drei Punkte herausgegriffen, die mir besonders wichtig erscheinen: Wertschätzung kostet gar nichts und bringt so viel, wir haben kein Erkenntnisproblem, sondern ein Umsetzungsproblem und der Hometrainer in der Arbeitspause statt der Frustdiskussion in der Raucherecke. -DM
Zum Artikel der Welt ohne Datum, wohl vom 22. August 2011
22. August 2011
Mit dem Chef als Partner sind Mitarbeiter gesünder | AOK-Fehlzeiten-Report 2011
Quelle: aok-bv.de
Mehr Einsatz für die Mitarbeiter, mehr Feedback und öfter mal ein Lob für gute Arbeit – das wünschen sich Beschäftigte von ihrer Führungskraft. Dieser Einsatz lohnt sich, bestätigt der aktuell veröffentlichte Fehlzeiten-Report 2011. Danach haben Mitarbeiter, die von ihren Führungskräften gut informiert werden und Anerkennung erfahren, weniger gesundheitliche Beschwerden und identifizieren sich häufiger mit ihrem Unternehmen. Das erhöht auch den Unternehmenserfolg. Doch viele Chefs verhalten sich nicht entsprechend. Selbst kleine Selbstverständlichkeiten, wie ein Lob bei guter Leistung, erhalten mehr als die Hälfte der Mitarbeiter nicht von ihrem Chef. – Der Fehlzeiten-Report 2011 zeigt Wege auf, wie gesundheitsfördernde Führung im Betrieb aussehen kann. – Eigentlich bekannte Tatsachen, hier mit Zahlen untermauert. Die Problematik der Führungskräfte und ihr Einfluss auf krankheitsbedingte Ausfallzahlen. -DM
Zur AOK-Pressemeldung vom 16. August 2011
19. August 2011
Ketzerei!! – “Sport” ist nicht gut für die Bewegung!
Quelle: aerztezeitung.de
Sport heißt für viele: Wir machen die Glotze an und schauen Sport. Doch Fußball gucken und Fußball spielen sind zwei unterschiedliche Paar Schuhe. – Die zunehmende Medialisierung des Sports treibt Menschen unmittelbar in die Passivität. Wer guckt, bewegt sich nicht. Und zusätzlich wird die Botschaft kommuniziert: Sport ist nur etwas für Profis, nichts für Normalsterbliche. “Sport” ist daher ungeeignet für Bewegung. Denn der Begriff schreckt viele Menschen ab, da mit ihm oft ein Aufwand verbunden wird, der unrealistisch erscheint. Um Menschen zu Bewegung zu motivieren, muss “Sport” vermieden werden. Besser ist es von körperlicher Aktivität zu sprechen. Auch Begriffe wie Bewegung oder Bewegungstherapie sind geeignet – oder der simple Tipp, mal wieder spazieren zu gehen. – Ein Kommentar von Michael Hubert, der aufrüttelt! Spazierengehen, Gassi gehen, Gartenarbeit, am Schreibtisch zehn mal nach den Sternen greifen – das bringt uns weiter und nicht die Fußball-WM. -DM
Zum Kommentar vom 15. August 2011
19. August 2011
Personalengpass droht | Schon heute ist jeder vierte Mitarbeiter älter als 50 | Firmen nehmen Angebote kaum an
Quelle: swp.de – Südwest Presse
Wenn die Unternehmen konkurrenzfähig bleiben und einen Personalengpass vermeiden wollen, müssen sie das Potenzial der älteren Mitarbeiter nutzen. Darauf weist die AOK Ulm-Biberach hin. “Schon heute sind rund 25 Prozent der Arbeitnehmer in der Region 50 Jahre und älter. Jeder Vierte davon wird wegen gesundheitlicher Probleme vorzeitig in Ruhestand gehen – und qualifizierter Nachwuchs wird aufgrund des demografischen Wandels nicht mehr in dem Maße zur Verfügung stehen.”
Zur Meldung der Südwest Presse
12. August 2011
Betriebliche Gesundheitsförderung ist ein kontinuierlicher Prozess und Führungsaufgabe
Quelle: infopool-bau.de Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft
Betriebliche Gesundheitsförderung ist ein kontinuierlicher Prozess und als Führungsaufgabe (Unternehmensziel) zu verstehen. Sie umfasst alle gemeinsamen Maßnahmen von Arbeitgebern und Arbeitnehmern zur Förderung der Gesundheit und des psychischen und sozialen Wohlbefindens am Arbeitsplatz. – Die Bauwirtschaft ist zweifellos in einer schwierigeren Position, wenn es um BGF geht, als etwa das Banken- und Versicherungswesen. – Auf dieser Seite werden kurz und verständlich Einflussfaktoren und Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung aufgelistet. Leider ist kein einziges Mal davon die Rede, dass BGF nur dann erfolgreich wirken kann, wenn der/die einzelne Beschäftigte die Eigenverantwortung erkennt und durch einen vernünftigen Lebensstil sinnvoll unterstützt (Verhaltensänderung). Dieser fundamentale Gesichtspunkt – die Mitwirkungspflicht des Einzelnen – sollte eigentlich in jeder derartigen Publikation zum Ausdruck kommen – tut er aber nicht.
Zur Meldung der Berufsgenossenschaft
9. August 2011
Wie lassen sich Beschäftigte für die betriebliche Gesundheitsförderung gewinnen? Pilotprojekt
Quelle: bgw-online.de – Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege
Im Rahmen eines Projekts wird derzeit ein neues Anreizsystem getestet, das sich für Unternehmen aller Branchen eignet. – Doch wie setzt man dies am besten um und motiviert die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dazu, ein solches Angebot zu nutzen? Diese Frage haben sich Mitarbeitende der Diakonie Neuendettelsau gestellt und im Rahmen des Projekts „BidA – Balance in der Altenpflege“ ein innovatives Modell entwickelt: das „Persönliche Gesundheitsbudget“. Entstanden ist die Idee aus der Erfahrung, dass es nicht ausreicht, Kurse oder Gesundheitstage anzubieten und zu hoffen, dass die Beschäftigten in ihrer Freizeit daran teilnehmen. Stattdessen müssen sie gezielt angesprochen und motiviert werden. Das Persönliche Gesundheitsbudget ermöglicht den Mitarbeitern, sowohl in ihrer Dienstzeit als auch in ihrer Freizeit die Angebote der betrieblichen Gesundheitsförderung zu nutzen. – Auch Einrichtungsleiter Friedrich Rohm nimmt an den verschiedenen Angeboten teil, soweit es seine Zeit erlaubt. „Als Einrichtungsleiter hat man, wie im Übrigen alle Führungskräfte, eine Vorbildfunktion. Ich bin davon überzeugt, wenn man selbst mitmacht, ist das ein Anreiz für die Teilnahme der Mitarbeitenden. Außerdem müssen auch Führungskräfte auf ihre Gesundheit achten, diese aktiv unterstützen und damit die Bedeutung der Prävention erlebbar machen“, so Rohm. Lesen Sie mehr über ein interessantes Pilotprojekt zum Thema “Verhaltensänderung”. Am besten läuft es immer, wenn die Beschäftigten gezielt angesprochen werden und der Chef selbst mitmacht.
Zur Meldung
7. August 2011
Wissenschaft warnt: Potential der älteren Mitarbeiter muss stärker genutzt werden, sonst droht Unternehmen Personalengpass
Quelle: aok.de
Wollen die Unternehmen in Baden-Württemberg konkurrenzfähig bleiben, müssen sie das Potential ihrer älteren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stärker nutzen. Denn bereits in den nächsten fünf Jahren wird jeder vierte der gut eine Million Beschäftigten in Baden-Württemberg über 50 Jahre wegen gesundheitlicher Probleme vorzeitig in den Ruhestand gehen. Dann fehlen mehr als 250.000 Fachkräfte, und qualifizierter Nachwuchs wird aufgrund des demografischen Wandels nicht in dem Maße zur Verfügung stehen. Nur eine strukturierte Gesundheitsförderung am Arbeitsplatz kann diesem Trend entgegenwirken. – Weitere Überschriften: Gesundheitsförderung hilft Kosten senken Ohne Ältere geht es nicht – der Arbeitsmarkt muss sich anpassen – Prävention und Rehabilitation rechnen sich. Wieder einmal werden in leicht verständlicher Sprache die wichtigsten Argumente für eine betriebliche Gesundheitsförderung dargelegt. Eigentlich müsste es jeder verstehen, auch…
Zur Pressemeldung der AOK vom 26. Juli 2011 mit weiteren Details
31. Juli 2011
Deutsche Arbeitnehmer fehlen immer häufiger aufgrund von psychischen Erkrankungen am Arbeitsplatz
Quelle: haufe.de
Noch Desinteresse im Mittelstand: Doch nicht nur die Gesundheitspolitik muss sich hier engagieren. Die Unternehmen selbst müssen Sorge dafür tragen, dass ihre Mitarbeiter die richtige Unterstützung in Gesundheitsfragen erhalten. Gerade im Mittelstand herrscht hier noch einiger Nachholbedarf, das belegen 2 Studien der Tüv Süd Life Service GmbH, die im “Corporate Health Jahrbuch 2011″ veröffentlicht wurden. Die wachsende Problematik der Fehlzeiten durch psychische Erkrankungen wird hier noch einmal dargelegt. Zugleich wird auf den angeblich tatenlosen Mittelstand eingedroschen. Leider wird bei diesem Thema immer wieder vergessen, dass zunächst einmal der einzelne Mensch für seinen Lebenswandel und seine Gesundheit die Verantwortung trägt, und danach erst kommen Politik und Arbeitgeber! Wir sollten das nicht aus dem Auge verlieren. -DM
Zum Bericht auf haufe.de
12. Juli 2011
Booz & Co. rechnet vor, dass sich Betriebliche Gesundheitsförderung rechnet. Und wie!
Quelle: booz.com/de (Booz & Company)
Die Studie zeigt die tatsächlichen krankheitsbedingten Kosten für Unternehmen und Volkswirtschaft auf. Sie rechnet vor, welche monetären und strategischen Vorteile betriebliche Gesundheitsvorsorge für Wirtschaft und Gesellschaft bringt. Denn nach der Analyse von Booz & Company zahlt sich jeder Euro, der in betriebliche Prävention investiert wird, für die deutsche Volkswirtschaft mit mindestens fünf und bis zu 16 Euro aus. – „Selbst unsere konservative Berechnung beweist einen direkten mikro- und makroökonomischen Nutzen, der durchschnittliche Renditen bei weitem übersteigt. Betriebliche Gesundheitsvorsorge verschafft Unternehmen echte strategische Wettbewerbsvorteile, senkt Kosten und steigert die Produktivität erheblich“, fasst Rolf Fricker, Vice President und Gesundheitsexperte bei Booz & Company, die Ergebnisse zusammen. „Daher muss sie integraler Bestandteil jeder Unternehmensstrategie sein und gesundheits- sowie wirtschaftspolitisch forciert werden.“ Personal und Firmenchefs – was braucht’s eigentlich noch an schlagenden Argumenten für ein durchgängiges betriebliches Gesundheitsmanagement?! -DM
Zur Pressemeldung von Booz & Company vom 7. Juni 2011
10. Juli 2011
Präsentismus verursacht doppelt so hohe Kosten wie krankheits-bedingte Fehlzeiten
Quelle: booz.com/de (Booz & Company)
Falls Sie zu denen gehören, die mit dem Begriff wenig anfangen können: Wenn Arbeitnehmer trotz Krankheit am Arbeitsplatz erscheinen, spricht man von Präsentismus. Booz & Company stellt in diesem Bericht eindeutig fest, dass Präsentismus doppelt so hohe Kosten verursacht, wie “normale” krankheitsbedingte Fehlzeiten! Unglaublich?! Zitat: “Der durch reine Fehlzeiten bedingte Betrag von 1.199 Euro pro Mitarbeiter und Jahr erfasst nur rund ein Drittel der Kosten, die tatsächlich in deutschen Unternehmen durch Krankheit anfallen. Der erheblich höhere Teil entsteht jedoch dadurch, dass Arbeitnehmer trotz Krankheit am Arbeitsplatz erscheinen. Ihre eingeschränkte Einsatzfähigkeit vermindert die Arbeitsqualität, erhöht die Fehleranfälligkeit und Anzahl von Unfällen. Eine Verzögerung der Genesung kann sogar zu chronischer Erkrankung und Burn-out führen. Die Kosten für diesen sogenannten Präsentismus lassen sich auf jährlich 2.399 Euro pro Kopf beziffern. Für den Arbeitgeber steigen damit die krankheitsbedingten Kosten auf 3.598 Euro jährlich pro Arbeitnehmer. Hochgerechnet auf alle deutschen Unternehmen fielen 2009 somit Kosten in Höhe von etwa 129 Mrd. Euro an. Der volkswirtschaftliche Schaden gemessen als Bruttowertschöpfungsausfall belief sich auf 225 Mrd. Euro. Dieses entspricht eklatanten 9% des Bruttoinlandsproduktes in Höhe von ca. 2,4 Bio. Euro.” Personaler – bitte umdenken! -DM
Zur Pressemeldung von Booz & Company vom 7. Juni 2011
10. Juli 2011
Sozialministerium Baden-Württemberg geht “neue Wege”
Quelle: sozialministeriem-bw.de
Baden-Württemberg wird wegen der stärkeren Ausprägung des industriellen Sektors früher als andere Bundesländer den demographischen Wandel und damit den Fachkräftewandel spüren. Gesundheitsministerin Katrin Altpeter bezeichnete es daher als wichtige landespolitische Aufgabe, mit dafür zu sorgen, dass die Beschäftigten auch bei einer längeren Lebensarbeitszeit gesund in den Ruhestand eintreten können. Neue Wege geht das Sozialministerium bei der Beratung von Unternehmen und öffentlichen Verwaltungen im Umgang mit betrieblichen Konflikten, die die Gesundheit der Beschäftigten nachhaltig beeinträchtigen können. Um eine konstruktive Konfliktkultur zu fördern, wird die Mobbing-Hotline Baden-Württemberg noch stärker als bisher finanziell unterstützt. „Die Arbeit der Hotline ist außerordentlich wichtig“, sagte Altpeter. Um den Bestand weiter zu sichern, wurde der Zuschuss des Ministeriums von 20 000 Euro auf nunmehr
50 000 Euro erhöht. Die Mobbing-Hotline Baden-Württemberg (www.mobbing-hotline-bw.de) ist von Montag bis Freitag, von 8 Uhr morgens bis 22 Uhr abends, besetzt. Sie ist unter der Nummer
0180 266 224 64 zu erreichen. Ein Anruf kostet 6 Cent aus dem deutschen Festnetz.
Ich weiß nicht, ob den hiesigen Unternehmen die Mobbing-Hotline bekannt ist. Auf der Homepage steht: “Alle Menschen, die an ihrem Arbeitsplatz von Konflikten oder Mobbing betroffen sind, erhalten unter der Mobbing-Hotline BADEN-WÜRTTEMBERG 0180 266 224 64 von Montag bis Freitag, von 8 Uhr morgens bis 22 Uhr abends, Raum zur Darstellung des Problems, eine erste Einschätzung der vorgetragenen Konfliktsituation, Hinweise für das weitere Vorgehen sowie auf Wunsch Adressen von regionalen Beratern, Therapeuten und anderen Experten.” Auf den Folgeseiten gibt es Informationen für Unternehmen, aber der Focus ist auf “Menschen am Arbeitsplatz”. -DM
Mehr zum Bericht des Sozialministerieums…
22. Mai 2011
Ältere Arbeitnehmer sind weniger produktiv als junge? – Falsch! Ganz falsch!!
Quelle: zeit.de
Ältere Arbeitnehmer sind weniger produktiv als junge, heißt es. Zwei Ökonomen haben Daten des LKW-Werks Wörth von Mercedes ausgewertet – und kommen zu erstaunlichen Ergebnissen. – Die auch bei Arbeitsökonomen verbreitete Meinung, ältere Beschäftigte wären weniger leistungsfähig, ist falsch: “Diese Ansicht können wir nicht bestätigen”, heißt es in der Arbeit. “Die durchschnittliche Zahl der Fehler geht bis zum Alter von 65 Jahren zurück.” Zwar machen Teams, in denen mehr ältere Arbeitnehmer vertreten sind, insgesamt betrachtet etwas mehr Fehler. Doch die Anzahl der wirklich schlimmen Patzer ist bei ihnen deutlich geringer. Die Ökonomen erklären dies damit, dass ältere Beschäftigte dank ihrer größeren Erfahrung besser mit Stress umgehen können. Mehr…
Hier geht es zu der Originalstudie in Englisch von Axel Börsch-Supan und Matthias Weiss von der Uni Mannheim.
15. Mai 2011
Psychische Belastung trotz Gesundheitsmanagement hoch
Quelle: heise.de
Bei 59 Prozent der Arbeitnehmer ist das allgemeine Wohlbefinden durch die berufliche Situation beeinträchtigt. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob der Arbeitnehmer Führungsverantwortung hat oder nicht. – Der Belastungs-Index ist trotz Zunahme des Gesundheitsmanagements in deutschen Unternehmen und dem Bekenntnis zur Mitarbeiterorientierung im Rahmen von Work-Life-Balance-Konzepten relativ hoch. – Typische Stressfaktoren: Angst der Arbeitnehmer, bei der Arbeit Fehler zu machen. – Leider herrscht in deutschen Unternehmen noch keine konstruktive Fehlerkultur. Mehr…
13. Mai 2011
Warum Professoren so alt werden
Quelle: welt.de
Die Gelehrten leben sechs Jahre länger als der Durchschnitt. Auch bei Lehrern stehen die Chancen auf ein hohes Alter gut. Ein kürzeres Leben haben Arbeiter. Vor allem Gerüstbauer und Dachdecker leben gefährlich. Hausfrauen leben länger als Berufstätige – bei Hausmännern sieht es hingegen sehr schlecht mit der Lebenserwartung aus. Hier werden die Lebenserwartungen für einzelne Berufe analysiert. Jeder mag sich die ihm passende Aussage herauspicken… Bildung jedenfalls ist gut für die Lebenserwartung. -DM Mehr…
5. Mai 2011
Hohe Investitionen, wenig Nachhaltigkeit | Eventcharakter – Nachhaltigkeit fehlt
Quelle:finanznachrichten.de
Viele Unternehmen investieren hohe Summen in das BGM. Rund fünf Prozent des Gesamtvergütungsbudgets wird dafür aufgewendet. Dennoch entstehen deutschen Unternehmen jährlich Schäden in Milliardenhöhe durch kranke Mitarbeiter. Die fehlende Balance zwischen Privat- und Berufsleben sowie Stress und Überforderung sind häufige Ursachen. – Es nütze wenig, wenn viele Aktivitäten angeboten werden, die nicht in ein nachhaltiges Konzept eingebettet sind. “Es fehlt oft die ganzheitliche Betrachtung, die die Einsicht bringt, dass sich etwas verändern muss in Einstellung und Verhalten”. Mehr…
5. Mai 2011
Mittelständler unterschätzen psychische Belastung am Arbeitsplatz
Quelle: kunststoffe.de
Die Gefährdung durch psychische Belastungsfaktoren wird von vielen Unternehmen noch nicht erkannt. So besitzen nach Auffassung der befragten Sicherheitsfachkräfte mehr als die Hälfte der betreuten Unternehmen ein schwaches Bewusstsein für die psychischen Belastungsfaktoren und Erkrankungen in ihrem Unternehmen. Nur etwa jeder zehnte Betrieb nimmt demnach psychische Erkrankungen wirklich ernst. – Dementsprechend niedrig ist auch die Bereitschaft, Geld in entsprechende Frühwarnsysteme und Präventivmaßnahmen zu investieren. Knapp zwei Drittel erwarten auch für die nähere Zukunft keine nennenswerten Investitionen in diesem Bereich. – Diese Zahlen sind jedoch insoweit erstaunlich, da psychische Erkrankungen für den Arbeitgeber enorme Kosten bedeuten. Die Studie des TÜV SÜD Life Service offenbart eine erschreckende Ahnungslosigkeit vieler kleiner und mittelständiger Unternehmen. Mehr…
18. April 2011
Zufriedene Mitarbeiter bleiben gesund
Quelle: schwarzwaelder-bote.de
Zollernalbkreis – Besseres Gesundheitsmanagement bedeutet weniger Krankmeldungen: Die AOK Neckar-Alb hat aufgrund von ärztlich bescheinigter Arbeitsunfähigkeit die Daten von 33.061 Beschäftigten im Zollernalbkreis ausgewertet. Fazit: Die Zahl der Krankmeldungen geht zurück. Insgesamt werde die Gesundheit von verschiedenen Faktoren beeinflusst: Arbeitsplatz und Arbeitsabläufe, aber auch Personalpolitik, Betriebsklima, Führungsstil des Vorgesetzten und Konjunktur könnten das Wohlbefinden des Mitarbeiters beeinflussen: “Man ist gesunder, wenn man zufrieden ist”. Dieser Bericht basiert auf den Untersuchungen der AOK im Zollernalbkreis. Hier werden kurz und bündig die wichtigsten Argumente für ein Betriebliches Gesundheitsmanagement zusammengefasst und auf die Formel gebracht: Zufriedene Mitarbeiter bleiben gesund. Gut gebrüllt, Löwe!  Mehr…
31. März 2011
Angestellte mit Vorteilen – Arbeiter/-innen benachteiligt
Quelle: Arbeiterkammer Oberösterreich arbeiterkammer.com
Die Verteilung der betrieblichen Gesundheitsmaßnahmen je nach Art des Berufes gestaltet sich sehr unterschiedlich. So gibt es für 92 Prozent der Arbeiter/-innen in der Baubranche keine Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit. Für fünf Prozent wird eine und nur für drei Prozent werden mehrere Maßnahmen angeboten. Im Unterschied dazu profitieren etwa Angestellte im Geld- und Versicherungswesen deutlich häufiger von betrieblicher Gesundheitsförderung und -vorsorge. Drei von vier Angestellten dieser Branche sagen, dass es innerhalb ihres Betriebes eine oder mehrere Gesundheitsmaßnahmen gibt. 21 Prozent davon sagen, es werden sogar fünf oder mehr Gesundheitsfördermaßnahmen angeboten. Gesund im Betrieb: Wer hat, dem wird gegeben.
In Österreich sind Arbeiter und Angestellte per Gesetz Mitglieder der Arbeiterkammern. Die Ausrichtung ist gewerkschaftsnah. In diesem Artikel wird aufgezeigt, dass es bei Arbeiterinnen und Arbeitern der Baubranche keine nennenswerte Gesundheitsförderung gibt, während es im Banken- und Versicherungswesen deutlich besser aussieht. Vermutlich sind die Verhältnisse in Deutschland nicht anders. Mehr…
5. März 2011
Gesundheitsförderung Schweiz liefert Fakten und Newsletter
Quelle: Gesundheitsfoerderung.ch
Gesundheitsförderung Schweiz hat den bisherigen Newsletter in zwei Ausgaben aufgeteilt: eine zum Thema Gesundem Körpergewicht / Kantone und eine zu Betriebliche Gesundheitsförderung. Darin finden Sie Beiträge zu
- Gesundheitsförderung allgemein
- News aus Projekten
- Tipps zu Anlässen und Fachliteratur
- ein Portrait einer Fachperson
In der Schweiz ist BGF seit zwei Jahrzehnten ein Thema. Hier finden Sie zahlreiche Informationen, die von allgemeiner Bedeutung sind. Newsletter
Mehr…
3. März 2011
8. Euroforum-Jahrestagung “Betriebliches Gesundheitsmanagement” 5. und 6. April 2011
Quelle: Presseportal.de
Auf der 8. Euroforum-Jahrestagung “Betriebliches Gesundheitsmanagement” (5. und 6. April 2011, Düsseldorf) sprechen unter dem Vorsitz von Prof. Bernhard Badura, Gesundheitswissenschaftler an der Universität Bielefeld, Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen über ihre Erfahrungen mit der Etablierung und dem Ausbau eines BGM-Systems. Mehr…
Das vollständige Programm ist abrufbar unter: Euroforum
25. Februar 2011
War for Talents (Kampf um gute Mitarbeiter) – um wettbewerbsfähig zu bleiben
Quelle: Computerwelt.at
43 Prozent sind laut einer österreichischen Studie der Meinung, dass BGM notwendig ist, um Mitarbeiter an das eigene Unternehmen zu binden. 39 Prozent sind überzeugt, dass betriebliches Gesundheitsmanagement dazu beiträgt, neue qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen. Immerhin fast zwei Drittel bestätigen die Aussage, dass BGM in Zukunft eine wichtige Rolle spielen wird, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Knapp ein drei Viertel meinen, dass betriebliche Gesundheitsleistungen in Zukunft einen fixen Bestandteil in österreichischen Unternehmen einnehmen werden. Positiv ist in dieser Hinsicht die Aussage von 77 Prozent der befragten Unternehmen, dass ihre Führungskräfte bereit sind, Verantwortung für die Mitarbeitergesundheit zu übernehmen. Endlich wird dieser schreckliche Begriff – War for Talents – korrekt benutzt. Bislang hat es unsinnigerweise “War of Talents” geheißen. Die Unternehmen werden es noch lernen: Es geht in Zukunft um den Krieg um Talente, nicht um den Krieg der Talente! Mehr…
25. Februar 2011
Gesundheitsförderung im Betrieb überlebenswichtig – gerade für kleine Betriebe
Quelle: Familien-Blickpunkt.de
Die Staatssekretärin im Hessischen Sozialministerium, Petra Müller-Klepper zum Thema Betriebliche Gesundheitsförderung: Die Gesundheit der Mitarbeiter und der Chefs ist vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung gerade für kleinere Betriebe überlebensnotwendig, wenn sie mit motivierten und erfahrenen Beschäftigten wettbewerbsfähig und erfolgreich bleiben wollen. Hierbei müssen neben den körperlichen verstärkt auch die psychischen Belastungen in den Blick genommen werden. Die Unternehmen müssten sich auf alternde Belegschaften einstellen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. „Statt ältere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vorzeitig aus dem Erwerbsleben auszugliedern, wird es zukünftig darauf ankommen, ihre Beschäftigungsfähigkeit zu erhalten und ihre Potenziale für Unternehmen und Gesellschaft länger zu nutzen. 50plus muss Normalität in den Betrieben werden. Arbeitsplätze und Berufsverläufe müssten so gestaltet werden, dass Menschen ein Arbeitsleben lang erwerbstätig sein und bleiben können. Mehr…
17. Februar 2011
Langeweile im Job kann psychisch krank machen
Quelle: Aerztezeitung.de / DAK
Unterforderung im Job macht krank – psychisch krank. Das belegen aktuelle Ergebnisse des DAK-Gesundheitsreports. Demnach bekommen viele junge Arbeitnehmer aufgrund von Langweile in ihrem Berufsleben Depressionen. In den Betrieben sei noch zu wenig bekannt, wie sich Unterforderung auf die Psyche auswirken könne. Mehr…
15. Februar 2011
Junge Arbeitnehmer doppelt so häufig krank
Quelle: Presseportal.de / TK
Jüngere Beschäftigte zwischen 15 und 25 Jahren sind mit knapp zwei Krankschreibungen im Jahr etwa doppelt so häufig arbeitsunfähig wie ihre älteren Kolleginnen und Kollegen. Allerdings nimmt die durchschnittliche Dauer eines Arbeitsausfalls mit steigendem Alter kontinuierlich zu. Während eine Krankschreibung unter den jüngsten Beschäftigten zwischen 15 und 19 Jahren im Mittel knapp sechs Tage dauert, sind es bei den über 55-Jährigen fast 19 Tage. Hauptgrund für die längeren Falldauern in den älteren Altersgruppen ist laut TK das mit zunehmendem Alter häufigere Auftreten schwererer Krankheiten. Kurz und prägnant wird dargestellt, dass ältere Beschäftigte seltener, jedoch länger krank sind, das psychische Probleme zunehmen und wie wichtig es ist, dass die Unternehmen ein effizientes “Generation Management” einrichten. Mehr…
15. Februar 2011
Bistum Speyer im “Netzwerk Betriebliche Gesundheitsförderung”
Quelle: Bistum-Speyer.de
Verstärkt wurde das Netzwerk am 8. Februar 2011 im Augustinersaal der Sparkasse Speyer durch fünf neue Partner: das Bistum Speyer u.a. (s. Meldung 10. Februar 2011). Es ist bemerkenswert, dass das Bistum Speyer dem Beitritt zum Netzwerk BGF auf der Website so herausstellt. Bruchsal liegt nicht weit von Speyer, war ehemals sogar Residenz des Fürstbistums Speyer, zählt heute jedoch zum Erzbistum Freiburg. Mehr…
13. Februar 2011
Zwei Aktuelle BGF-Broschüren zum Download
Quelle: BGF-Institut (AOK)
“Rückenfit am Arbeitsplatz” und “BGF in der Pflege” sind die Themen der beiden neuen Broschüren, die jetzt vom BGF-Institut veröffentlicht wurden. Beide Broschüren stehen zum Download im Internet bereit, können aber auch kostenlos als Einzelexemplar oder in größeren Stückzahlen beim BGF-Institut (Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung, Köln) bestellt werden. – Die Broschüre “Pflege deine Gesundheit – Betriebliche Gesundheitsförderung im Alten- und Pflegeheim und der ambulanten Pflege” zeigt auf, welche Ansätze das Institut für Betriebliche Gesundheitsförderung in diesem Bereich entwickelt hat und gibt Impulse für sinnvolle und rentable Investitionen in eine gezielte Gesundheitsförderung. – Die Broschüre “Rückenfit am Arbeitsplatz. Unsere Angebote – Ihr Nutzen” zeigt auf, wie Unternehmer durch gezielte betriebliche Maßnahmen das Wohlbefinden ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und den Erfolg des Unternehmens erheblich steigern können. Mehr…
13. Februar 2011
Betriebliche Gesundheitsförderung Netzwerk Speyer
Quelle: morgenweb.de
Fünf neue Partner haben sich dem 2004 gegründeten “Netzwerk Betriebliche Gesundheitsförderung Speyer” angeschlossen. Bistum Speyer, Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften, Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz, Mann + Hummel, St. Vincentius-Krankenhaus erweitern den Kreis. Gegründet wurde das Netzwerk von der Kreis- und Stadtsparkasse Speyer, der Deutschen Rentenversicherung Rheinland-Pfalz, der Stadtverwaltung Speyer und der Stadtwerke Speyer GmbH. Mehr…
10. Februar 2011
TK: Psychische Krankheiten nehmen zu – Druck am Arbeitsplatz wächst
Quelle: rp-online.de
Psychische Erkrankungen nehmen in Deutschland zu. Jeder fünfte Erwerbstätige leidet mittlerweile unter psychischen Störungen. Das hat die Techniker Krankenkasse (TK) am Freitag mitgeteilt. Ein wichtiger Grund sei der immer höhere Druck am Arbeitsplatz.- Immer mehr Menschen fühlten sich ausgebrannt, insbesondere Führungskräfte und engagierte Mitarbeiter. Während sich große Unternehmen der TK zufolge seit Jahren für die Gesundheit ihrer Mitarbeiter engagieren, setzen mittelständische Unternehmen betriebliches Gesundheitsmanagement nur zögerlich um. Mehr…
29. Januar 2011
AOK: Psychische Erkrankungen nehmen zu
Quelle: Presseportal.de
AOK: Der Krankenstand in Baden-Württemberg ist nach AOK-Angaben seit 2008 nicht gestiegen. Eine Auswertung weist für das Jahr 2010 einen Krankenstand von 4,6 Prozent auf. Dies entspricht exakt dem Vorjahreswert. “Dass der Krankenstand nicht gestiegen ist, führen wir auch auf das Engagement der Unternehmer zurück: Mehr als 1.000 Betriebe kümmern sich mit unserer Unterstützung um gesundheitsorientierte Vorsorge am Arbeitsplatz”, sagt Dr. Rolf Hoberg, Vorstandsvorsitzender der AOK Baden-Württemberg. – Eine deutliche Zunahme verzeichnet die AOK bei psychischen Erkrankungen. Hoberg: “Auf dieses Krankheitsbild fielen 9,8 Prozent aller Arbeitsunfähigkeitstage, 2009 waren es noch 9,2 Prozent. Hier wollen wir eine bessere und schnellere Versorgung der Patienten mit dem Facharztvertrag Neurologie/Psychiatrie erreichen, den wir noch dieses Jahr schließen werden.” Mehr…
29. Januar 2011
Volkshochschule Göppingen und Betriebliches Gesundheitsmanagement
Quelle: Südwest Presse swp.de
Die Volkshochschule Göppingen bietet Kurse zur betrieblichen Gesundheitsförderung an und arbeitet mit ortsansässigen Firmen zusammen. Hier geht es um das Burnout-Syndrom. Die VHS verfolgt bei Betrieblichem Gesundheitsmanagement ein nachhaltiges, langfristiges Konzept. Etwas für die VHS Bruchsal? Mehr…
28. Januar 2011
Sportärzte fordern mehr Bewegung am Arbeitsplatz um Fachkräftemangel vorzubeugen
Quelle: Suite101.de
Die DGSP mahnt: Die Deutschen brauchen mehr Sport am Arbeitsplatz, um länger leistungsfähiger zu bleiben und so dem drohenden Fachkräftemangel vorzubeugen. Gemeinsam mit der Politik müsse man allen Menschen im Arbeitsleben sportmedizinische gesicherte und bewährte individuelle Bewegungskonzepte anbieten, um vor allem ältere Arbeitnehmer länger fit und gesund zu halten. Ein regelmäßiges Fitnessprogramm am Arbeitsplatz könne dabei helfen. Grund des Aufrufes der DGSP ist der in absehbarer Zeit drohende Fachkräftemangel in Deutschland, welcher nach Ansicht der Sportärzte relativiert werden könne. Viele ältere Mitmenschen schieden aus gesundheitlichen Gründen vorzeitig aus dem Arbeitsleben aus. Mehr…
28. Januar 2011
Frucht am Arbeitsplatz: 5 am Tag – auch etwas für Bruchsal?
Quelle: Fruchtportal.de
2010 kam die Kampagne ”Frucht am Arbeitsplatz” in zahlreichen Unternehmen und Institutionen in Fahrt. Ausgewogene Ernährung – hier Obst – ist ein wichtiges Element der betrieblichen Gesundheitsförderung. Nun entwickelt ”5 am Tag” auch Ideen für kleinere Unternehmen. Denn dort versorgen sich die Beschäftigen selbst und ein attraktives Angebot an Obst und Gemüse in der Pausenverpflegung fehlt. In Bruchsal werden Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren und anderes Beerenobst, Süß- und Sauerkirschen, Pflaumen und Zwetschen, Äpfel und Melonen in großen Mengen vermarktet. Da bietet sich eigentlich eine Obstkampagne im Sinne der betrieblichen Gsundheitsförderung an – nicht wahr? Mehr…
28. Januar 2011
Kreissportbund Emsland und der Einstieg in Betriebliche Gesundheitsförderung
Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung noz.de
Der Kreissportbund Emsland hatte das Fit-For-Business-Projekt ins Leben gerufen, um kleinen und mittleren Unternehmen den Einstieg in die betriebliche Gesundheitsförderung zu erleichtern. Bis Ende 2013 sollen 48 deutsche und niederländische Unternehmen erreicht werden. Die teilnehmenden Betriebe tragen dank der Förderung durch das EU-Programm INTERREG IV nur 20 Prozent der tatsächlichen Kosten. Mehr…
Das Projekt wird innerhalb des Interreg-IV-Programms Deutschland-Nederland mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert und vom Land Niedersachsen und der Provinz Drenthe kofinanziert. Es wird begleitet durch die Ems-Dollart-Region. Insgesamt fließen in den nächsten Jahren rund 900.000 Euro in das Projekt. Es wird von der Universität Hamburg bis 2013 wissenschaftlich begleitet. Die Nähe zur niederländischen Kultur ist hier ausschlaggebend. Ein mit bedeutenden Geldmitteln gefördertes grenzüberschreitendes BGF-Projekt. Von so etwas können wir hier in Bruchsal nur träumen. Allerdings wird einem ganz schwindlig, wenn man sich die Vielzahl der Unterstützer und Sponsoren ansieht. Mehr…
Fit for Business – Fitte Mitarbeiter – fitte Betriebe
27. Januar 2011
Mosbach (Neckar-Odenwald-Kreis) – Zu viele ältere Arbeitnehmer im Kreis?
Quelle: swr.de/swr1/
Die Industrie- und Handelskammer Rhein-Neckar warnt vor einer drastischen Überalterung bei Firmen-Belegschaften im Neckar-Odenwald-Kreis. Nach aktuellen Erhebungen sind bereits knapp 30 Prozent aller Beschäftigten im Landkreis zwischen 50 und 65 Jahre alt. In keinem anderen der 44 Stadt- und Landkreise in Baden-Württemberg sei der Alterungsprozess der Belegschaften so schnell und so weit fortgeschritten, warnt die IHK mit Blick auf aktuelle Zahlen des statistischen Landesamtes. Je mehr ältere Arbeitnehmer, desto weniger jüngere Fachkräfte, schlussfolgert die IHK und fordert die Unternehmen dringend auf, mehr Geld für Aus- und Fortbildung in die Hand zu nehmen. Andernfalls werde man zukünftig immer öfter Aufträge ablehnen müssen, eben, weil die entsprechende Fachkräfte fehlten. Auch die Neckar-Odenwälder Kommunen sieht die Industrie- und Handelskammer in der Pflicht: Sie müssten mit besserer Infrastruktur, Schulen, familíenfreundlichen und kulturellen Angeboten dafür sorgen, dass die Region zwischen Neckartal und Bauland als Standort für Betriebe und neue Fachkräfte attraktiv bleibe.
26. Januar 2011
Die Gründung eines Gesundheitszirkels für klein- und mittelständische Unternehmen in Stuhr
Quelle: weser-kurier.de
Schon 30 Betriebe haben sich für das Info- und Gründungstreffen am Dienstag, 25. Januar, ab 19 Uhr im Alten Bahnhof in Brinkum angemeldet. Ziel des Gesundheitszirkels soll es sein, alle kleinen und mittleren Unternehmen vor Ort, die Interesse an betrieblicher Gesundheitsvorsorge haben, miteinander zu vernetzen. “Gemeinsam gelingt es leichter, Ressourcen zu bündeln, Strategien zu entwickeln und vom Austausch untereinander zu partizipieren”, macht Sondag die Vorteile des Zirkels deutlich. – Denn nicht nur größere Firmen müssten sich der Herausforderung stellen, die Zukunft ihres Unternehmens und damit die Leistungsfähigkeit ihrer Mitarbeiter zu erhalten. Deshalb würden sich auch immer mehr kleine und mittlere Unternehmen für eine betriebliche Gesundheitsförderung entscheiden. Doch in großen Unternehmen gebe es oft eigene Organisation, die sich um das Thema kümmert. Das sei in kleineren Firmen oft nicht so, dort würden viele Zuständigkeiten in einer Hand liegen. Stuhr ist Partnergemeinde von Bruchsal im NAIS-Projekt, kennt also die Themen Prävention und Gesundheitsförderung aus dem Effeff. - Mehr…
20. Januar 2011
Bad Mergentheim ergreift die Initiative bei betrieblichem Gesundheitsmanagement
Quelle: fnweb.de
Das betriebliche Gesundheitsmanagement ist deshalb landesweit im Aufschwung. Bad Mergentheim hat eine Initiative ergriffen, um als Vorreiter dieses Trends Gäste zu gewinnen. In Zusammenarbeit mit mehreren Hotels und Kurhäusern wurden spezielle Angebote für Berufstätige entwickelt, die ihre Gesundheit fördern wollen, um ein frühes Ausscheiden aus dem Erwerbsleben zu vermeiden. Die Angebote umfassen medizinische Programme wie beispielsweise einen Gesundheitscheck, Nordic Walking oder eine Rückenschule.
Diese Angebote sowie eine Beschreibung der Vorzüge Bad Mergentheims wurden in einer Broschüre zusammengefasst, die jedes interessierte Unternehmen mit Aufdruck des individuellen Firmenlogos ihren Mitarbeitern zur Verfügung stellen kann. Hinzu kommen firmenspezifische Zuschüsse oder Angebote, die in die Broschüre aufgenommen werden können. – Mehr…
18. Januar 2011
Betriebliches Gesundheitsmanagement stärker in den Fokus der Handwerksbetriebe rücken
Quelle: Neue Osnabrücker Zeitung noz.de
Der Präsident der Handwerkskammer Osnabrück-Emsland (HWK) Peter Voss zu der Frage: 2010 hat die Handwerkskammer das Thema Demografie in den Vordergrund gerückt. Warum? – Es geht uns um den wichtigen Bereich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Hierzu haben wir gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern eine Reihe von Veranstaltungen durchgeführt, um auf die Dringlichkeit dieses Themas hinzuweisen. Zunehmend wird dieses Thema für Bewerber immer wichtiger, wenn es um einen neuen Job geht. Auch das betriebliche Gesundheitsmanagement müssen wir stärker in den Fokus der Betriebe rücken. Ein Drittel hat sich mit dem Thema aber schon intensiv befasst – das ist positiv. Doch bisher gibt es nur wenige Beispiele, an denen sich unsere Firmen orientieren können. Dort ist zu erkennen, dass es um viel mehr geht als nur um Arbeitssicherheit. Wie beim Thema Familienfreundlichkeit müssen Unternehmer bestrebt sein, die Zufriedenheit ihrer Mitarbeiter zu steigen. Das ist im Wettbewerb ein wesentlicher Erfolgsfaktor, und deshalb gibt es für ein Investment in diesem Bereich ein Vielfaches an Ertrag zurück. - Mehr…
10. Januar 2011
Baden-Württemberg setzt auf Betriebliche Gesundheitsförderung – kein Luxusthema
Quelle: aerzteblatt.de
Baden-Württembergs Gesundheitsministerin Monika Stolz (CDU) will Betriebe verstärkt über die Vorteile einer betrieblichen Gesundheitsförderung informieren. „Betriebliche Gesundheitsförderung ist kein Luxusthema, sondern eine schlichte Notwendigkeit für den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen“, sagte sie heute in Stuttgart. Insbesondere kleinere und mittlere Unternehmen nutzten die Möglichkeiten noch zu selten. Besonders Unternehmen ohne eigenen betriebsärztlichen Gesundheitsdienst benötigten Unterstützung, so die Ministerin. Quelle: aerzteblatt.de Mehr…
8. Januar 2011
Weitere Informationen über die Position der Landesregierung zum Thema Betriebliche Gesundheitsförderung finden Sie hier.
Bad Schönborn: Terex-Fuchs kooperiert mit dem Thermarium
Quelle: landfunker.de
Terex-Fuchs ist ein Unternehmen mit 250 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und bot nun erstmals eine kostenlose Teilnahme an einer Betrieblichen Gesundheitsförderung im Thermarium an. Dieses entwickelte ein Konzept für Terex-Fuchs mit einem zehnwöchiger Kurs inkl. einem 40-seitigen Begleitheftchen, in dem die Mitarbeiter nicht nur ihre Fortschritte in den Einheiten wie Gymnastik, Krafttraining, Nordic Walking, Aqua Fitness, Entspannung und Ernährung festhalten konnten, sondern auch Tipps und Anleitungen für weitere Übungen fanden. Für das Thermarium war dieses Projekt die erste längerfristige Zusammenarbeit mit einem Unternehmen vor Ort. Die Einzelheiten der erfolgreichen Zusammenarbeit finden Sie bei landfunker.de Mehr…
Terex-Fuchs
Thermarium Wellness- & Gesundheitspark Bad
7. Janaur 2011
Betriebsrente: Was hat das mit Betrieblicher Gesundheitsförderung zu tun?!
Quelle: versicherung-2.de
Die Möglichkeiten der betrieblichen Altersversorgung werden bei weitem nicht erkannt und ausgeschöpft: Das zeigt eine neue Studie der ERGO Lebensversicherung, für die sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber befragt wurden. Arbeitnehmer wissen der Studie zufolge zu wenig. 85 Prozent der Befragten ist beispielsweise nicht bekannt, dass gesetzlich rentenversicherte Mitarbeiter seit 2002 einen Rechtsanspruch auf die so genannte Entgeltumwandlung haben. Ein Drittel der Befragten ohne Betriebsrente gab an, eine betriebliche Altersversorgung abschließen zu wollen, wenn diese bei einem Arbeitgeberwechsel weitergeführt werden kann – eine Voraussetzung, die schon heute erfüllt ist.  Allerdings räumen erst 37 Prozent der kleinen und mittelgroßen Unternehmen ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Möglichkeit ein, über ihren Betrieb für das Rentenalter vorzusorgen. Dabei wird die Betriebsrente für Unternehmen bei der Gewinnung und Bindung von Fach- und Führungskräfte immer bedeutender. „Besonders mittelständische Unternehmen sollten sich klar darüber werden, dass eine voll oder teilweise arbeitgeberfinanzierte Betriebsrente ein Vorteil im Wettbewerb um talentierte Arbeitskräfte ist“.  Die Umfrage bestätigt, dass die Zufriedenheit der Betriebe und Arbeitnehmer, die bereits eine betriebliche Altersversorgung haben, groß ist. Während drei Viertel der Unternehmen mit mehr als 100 Mitarbeitern eine betriebliche Altersversorgung eingerichtet haben, bietet nur ein Viertel der Kleinbetriebe mit maximal vier Beschäftigten eine Betriebsrente. Handlungsempfehlung: Falls Sie im Unternehmen bereits eine Betriebsrente haben, dann gehen Sie als Unternehmer offensiv mit dieser Tatsache um. Es ist ein Wettbewerbsvorteil. Falls noch nicht vorhanden, so führen Sie sie ein. Betriebsrenten hängen eng mit der Zufriedenheit der Beschäftigten zusammen. Es wird Ihnen bei der Suche nach fähigen Mitarbeitern nützlich sein. Gekürzt zitiert nach versicherung-2.de Mehr…   Pressetext ERGO
3. Januar 2011
Bundesministerium für Gesundheit zum Thema Betriebliche Gesundheitsförderung
Quelle: Bundesministerieum für Gesundheit
Das BMG informiert auf einer sehr übersichtlichen Webpage über alles was man tun kann und soll: Das bringt die betriebliche Gesundheitsförderung Unternehmen und Arbeitnehmern. (Broschüre). Mit diesen Maßnahmen fördern Sie die Gesundheit Ihrer Arbeitnehmer und vermeiden krankheitsbedingte Ausfälle. Wollen Sie die Gesundheit Ihrer Mitarbeiter unterstützen? Hier können Sie sich weiter informieren. Hier müssen die Unternehmen nicht lange suchen. Alles Wichtige fällt sofort ins Auge. Vorbildliche Website! Mehr…
31. Dezember 2010
Ein Pieks für die Vorsorge|Schlaganfalltest während der Arbeitszeit
Quelle: mv-online.de
Die AOK macht Risikotests gegen den Schlaganfall. Mit Hilfe hochleistungsfähiger Computertechnik funktioniert das in Minuten. Die Leitung eines Grevener Unternehmens hatte gewährleistet, dass die Tests während der Arbeitszeit stattfinden konnten. Aufgrund des großen Interesses in der Mitarbeiterschaft (70 nahmen das Angebot an) überlegt die Geschäftsleitung, weitere Maßnahmen zur Gesundheitsförderung durchzuführen. Mehr…
30. Dezember 2010
Unternehmen befürchten Vergreisung der Belegschaft
Quelle: finanznachrichten.de
Angesichts des demografischen Wandels fürchten deutsche Unternehmen zunehmend Nachwuchsmangel, eine Vergreisung ihrer Belegschaften und den Verlust von Know-how in den Betrieben. Das ist das zentrale Ergebnis einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) unter 20.000 Unternehmen. … So rechnen drei Viertel mit gravierenden Folgen für ihren Betrieb, bei größeren Unternehmen mit mehr als 200 Beschäftigten sind es sogar fast 90 Prozent. … So wünsche sich fast jedes zweite Unternehmen einen flexibleren Kündigungsschutz zur Erleichterung der Einstellung Älterer. Künftig sollte es zudem weniger mit dem Alter und der Betriebszugehörigkeit steigende Löhne, sondern durchweg leistungsbezogene Gehaltssysteme geben. Selten wurde die Gefahr, die den Unternehmen droht, so drastisch formuliert. Sicher wird man sich mehr mit der Frage befassen, wie sinnvoll es ist, ältere Mitarbeiter besser zu bezahlen als jüngere. Mehr…
30. Dezember 2010
Betriebliche Gesundheitsförderung – Bundesministeriem für Gesundheit
Quelle: Bundesministerieum für Gesundheit
Allgemeines – Gesetzlicher Rahmen – Projekte des BMG. Umfassende Darstellung des Bundesministeriums für Gesundheit. Mehr…
27. Dezember 2010
Umfassender Ansatz für Betriebliche Gesundheitsförderung
Quelle: haufe.de
Rauchen, Übergewicht, Mobbing oder Doppelbelastung durch Beruf und Familie – gesundheitliche Probleme haben viele Gesichter. Doch wer ist dafür verantwortlich und wie kann geholfen werden? Was, wenn die Gesundheit in der Arbeitswelt immer wieder auf die Probe gestellt wird? Oder wenn sich nicht klar abgrenzen lässt, ob die Belastung aus der Arbeits- oder der Privatsphäre kommt? Arbeitgeber und Arbeitnehmer sollten sich nicht darin aufreiben, Verantwortungen hin- und herzuschieben. Beide Seiten können ihren Teil dazu beitragen, dass Arbeit nicht nur sicher, sondern auch gesund vonstatten geht. Haufe.de liefert auf 10 Sites umfassende Informationen über betriebliche Gesundheitsförderung. Selten wurde das Themas so umfassend und übersichtlich dargestellt. Mehr…
27. Dezember 2010
Welche Maßnahmen in der Betrieblichen Gesundheitsförderung sind erfahrungsgemäß zielführend?
Quelle: innogema.de
Es gibt leider keine Formel nach der Sie berechnen können, welche Maßnahme für Ihr Unternehmen geeignet ist und welchen Effekt sie bringt … Hier finden Sie Auswertungen zu den Erfahrungen aus mehr als 400 Studien aus den Jahren 1960 bis 2005. Die vollständigen Ausführungen finden Sie im IGA-Report 13 “Wirksamkeit und Nutzen betrieblicher Gesundheitsförderung und Prävention”. Gekürzt wird berichtet aus IGA-Report 13. Mehr…
27. Dezember 2010
Seminarreihe: Betriebliche Gesundheitsförderung und Prävention
Quelle: hwk-stuttgart.de
28.01.2011 – 29.01.2011, 2 Tage, Freitag und Samstag, 9 – 17 Uhr. 449,- €, inklusive Verpflegung. Dieses Modul führt einerseits in das Thema ein. Andererseits stellt es den wirtschaftlichen Nutzen für das Unternehmen vor, fokussiert die Besonderheiten kleiner und mittelständischer Betriebe mit ihrer oft familiären Organisationsstruktur. Es zeigt, wie sich BGM trotz der Mehrfachbelastung durch Betrieb, Familie und gesellschaftlichen Aufgaben wirklich realisieren lässt.
Bildungsakademie Handwerkskammer Region Stuttgart, Holderäckerstr. 37 70499 Stuttgart. Mehr…
27. Dezember 2010
Geschäftsidee mit Zukunft: Berater/Beraterin für Betriebliches Gesundheitsmanagement
Quelle: presseanzeiger.de
Der Beratungsbedarf der Unternehmen zum Thema Betriebliches Gesundheitsmanagement ist groß und wird künftig weiter steigen. Hier wird geschildert, welche Chancen es für Berater gibt, die sich selbständig machen wollen. Mehr…
Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement
Direkter Zugang zur Website Deutsche Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement
17. Dezember 2010
Videoclip Minister Dr. Philip Rösler
Quelle: Bundesministerium für Gesundheit
Bundesgesundheitsminister Rösler: „Betriebliche Gesundheitsförderung ist ein wichtiger Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg von Unternehmen… Gerade für kleine und mittlere Unternehmen bietet die betriebliche Gesundheitsförderung enorme Chancen. Denn präventive Maßnahmen zur Gesundheitsförderung erhalten und stärken die Gesundheit der Mitarbeiterinnnen und Mitarbeiter. Zugleich können diese Maßnahmen zur Verbesserung des Betriebsklimas beitragen, da sie Vorgesetzte zu einem sorgsamen Umgang mit den Beschäftigten ermuntern.” Auf der Seite des Bundesministeriums für Gesundheit finden Sie weitere Links zum Thema.
Weitere Details auf der Website BM Gesundheit vom 7. Dez. 2010.
16. Dezember 2010
Betriebliche Gesundheitsförderung in kleinen und mittleren Unternehmen
Quelle: INQA.de
Durch betriebliche Gesundheitsförderung können sowohl Krankheitskosten als auch krankheitsbedingte Fehlzeiten um mehr als ein Viertel verringert werden. Allerdings kennen oder nutzen viele Betriebe die zahlreichen Möglichkeiten nicht. Eine neue Broschüre des Bundesgesundheitsministeriums leistet Aufklärungsarbeit. Mit weiteren Links zum Thema Gesundheitsförderung. Mehr…
16. Dezember 2010
Betriebliches Gesundheitsmanagement in der Berliner Verwaltung gescheitert?
Quelle: cop2cop.de
“Die in einem Bericht des Finanzsenators nachgewiesenen krankheitsbedingten Abwesenheitszeiten zeigen, dass das betriebliche Gesundheitsmanagement als landesweites Instrument des Personalmanagements die Abwesenheitsquote nicht entscheidend beeinflussen konnte.” – sagt dbb beamtenbund und tarifunion berlin. Wen wundert’s? Mehr…
10. Dezember 2010
Rösler will betriebliches Gesundheitsmanagement fördern
Quelle: aerzteblatt.de
Die Integration der betrieblichen Gesundheitsförderung in den Arbeitsprozess sei ein wichtiger Faktor für die Wettbewerbsfähigkeit und damit den Erfolg von Unternehmen in Deutschland. Studien hätten gezeigt, dass die betriebliche Gesundheitsförderung sowohl Krankheitskosten als auch krankheitsbedingte Fehlzeiten um mehr als ein Viertel verringerten, so Rösler. Die Bundesregierung macht Druck. Und wieder bekommen die kleinen und mittleren Unternehmen ihr Fett weg. Ich habe den Eindruck, die großen Firmen sind die besseren Selbstdarsteller… Mehr…
9. Dezember 2010
Rückenschule allein reicht nicht – Betriebsübergreifende Austauschplattform Osnabrück
Quelle: wirtschaft-regional.net
Zu einem erfolgreichen Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM) in Unternehmen gehört mehr als nur eine Rückenschule für Mitarbeiter. Führungskräfte sind die Multiplikatoren für gesundes Verhalten. Sie prägen das Klima in ihrem Arbeitsbereich und haben Vorbildfunktion. Mit der Veranstaltungsreihe schaffen die Experten in Osnabrück eine betriebsübergreifende Austauschplattform für interessierte Unternehmensvertreter. „Aus unserer Erfahrung als regionales Netzwerk wissen wir, dass ein Austausch und eine Vernetzung von Unternehmen gut und wichtig ist, um Synergieeffekte zu erzielen. Alle Beteiligten sind sich darüber einig, dass BGM als Managementinstrument in Zeiten des demografischen Wandels und des Fachkräftemangels gute Chancen bietet, um als „gesundes Unternehmen“ wettbewerbsfähig zu bleiben. Rückenschule und Fitnessecke sind zweifellos ein Anfang. Gebraucht wird allerdings ein ganzheitliches Vorgehen, bei dem den Führungskräfte im Unternehmen eine wichtige Rolle zukommt. Mehr…
8. Dezember 2010
Für Gesundheitsmanagement ausgezeichnet: Kreissparkasse Köln
Quelle: extrablatt.de
Für die Erhaltung und Förderung der Gesundheit ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen engagiert sich die Kreissparkasse Köln durch vielfältige Angebote und Maßnahmen – angefangen bei der Bildung von Sportgemeinschaften bis hin zur Suchtberatung. Das fest in die Unternehmensorganisation integrierte Gesundheitsmanagement der Kreissparkasse Köln basiert dabei auf den Themenkomplexen “Vitalität und Entspannung”, “Arbeitsumfeld”, “Schwerbehindertenvertretung”, “Betriebliche Suchtberatung” und “Betriebliches Eingliederungsmanagement”. Ob Angebote zur gesunden Ernährung, zur Stressbewältigung oder eine Rückenschule – die Kreissparkasse Köln bietet ihren insgesamt 3791 Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen zahlreiche Kurse an, die intern oder in Kooperation mit externen Anbietern durchgeführt werden. Offenbar ein vorbildliches nicht gerade kleines Kölner Unternehmen, das erneut ausgezeichnet wurde. Auch die hiesige Sparkasse Kraichgau betreibt ein aktives Gesundheitsmanagement, über das noch zu berichten sein wird. Mehr…
4. Dezember 2010
Bundesregierung im Deutschen Bundestag zur Lage älterer Arbeitnehmer (Rentenbericht)
Quelle: bundestag.de
“Teilhabe älterer Arbeitnehmer hat sich verbessert” – “die Generation 65plus so gesund und leistungsfähig wie noch nie zuvor in der Geschichte der Bundesrepublik” – “Altersgrenzen werden ab 2012 von derzeit 65 Jahren schrittweise über 18 Jahre hinweg auf das vollendete 67. Lebensjahr angehoben” – “…die Rahmenbedingungen für erfülltes Arbeiten bis 67 deutlich zu verbessern. Mehr betriebliche Gesundheitsförderung und altersgerechte Arbeitsplatzgestaltung, mehr Qualifizierung und ständige Weiterbildung bereits im mittleren Alter” – “In Zukunft droht eine erhebliche Arbeitskräftelücke. Auf das Potenzial der Älteren kann die deutsche Wirtschaft daher nicht länger verzichten”. Der Bericht der Bundesregierung. Die Opposition, Sozialverbände und Gewerkschaften vertreten zum Teil andere Auffassungen. Mehr…
30. November 2010
Zuckerbrot und Peitsche ziehen nicht mehr
Quelle: handelsblatt.com
Vor allem der Führungsstil des Vorgesetzten entscheidet darüber, wie leistungsfähig Mitarbeiter sein können. … Miserables Gesundheitsmanagement kann sich negativ auf das Image von Unternehmen auswirken. Die körperliche und vor allem auch die psychische Leistungsfähigkeit der Beschäftigten wird für Unternehmen immer wichtiger. … Die gesundheitliche Belastung der Beschäftigten entsteht meist nicht durch die Menge an Arbeit, sondern durch fehlenden Gestaltungsspielraum und Konflikte mit Chefs und Kollegen. … Aber mit Betriebssport und Gymnastik in der Mittagspause ist es nicht getan – die bekämpfen nur die Symptome, nicht aber die Ursachen: ungeschickte Menschenführung. … Unilever und Tui machen gezielt Jagd auf schlechte Führungskräfte. Ein lesenswerter Artikel des Handelsblatts, in dem besonders die Wichtigkeit einer guten Personalführung beschrieben wird. Mehr…
25. November 2010
Betriebliche Gesundheitsförderung durch Obst am Arbeitsplatz. Weihnachtsangebot für Unternehmen
Quelle: press1.de
Die Düsseldorfer Biodirekt GmbH ist auf Bioobstlieferungen an Deutsche Arbeitsplätze spezialisiert. Die Bio-Obst Pakete enthalten je nach Saison Erdbeeren, Mangos, Äpfel, Birnen, Ananas, Weintrauben, Bananen, Physalis und Orangen sowie andere Früchte, die man zwischendurch verzehren kann. -
2009 führte die Bundesregierung einen Steuerfreibetrag für Sachleistungen im Rahmen betrieblicher Gesundheitsförderung ein (EStG §3 Nr.34). Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz unterstützt ebenfalls Ernährungsoffensiven wie “5 am Tag”, die zum Ziel haben, das Bewusstsein der Bevölkerung für gesunde Ernährung zu wecken. Gesunde Ernährung für zwischendurch am Arbeitsplatz. Mehr…
24. November 2010
Fachkraft für betriebliches Gesundheitsmanagement (IHK)
Quelle: live-pr.com
Die BSA-Akademie Saarbrücken bietet: Termine für den staatlich geprüften und zugelassenen BSA-Lehrgang „Fachkraft für betriebliches Gesundheitsmanagement (IHK). Der nebenberufliche IHK-Zertifikatslehrgang ist für alle Personen geeignet, die in der betrieblichen Gesundheitsförderung tätig sind oder tätig werden wollen. Mehr…
19. November 2010
Firma zahlt Fitness-Studio
Quelle: fnp.de
In Limburg: Firma Harmonic Drive und die Tochterfirma Ovalo bezahlen den Beschäftigten als erste heimische Unternehmen komplett den Besuch im Fitness-Studio. Die Mitarbeiter sind begeistert, mehr als 100 haben das Angebot bereits angenommen. Mehr…
19. November 2010
Immer mehr psychisch Kranke
Quelle: rp-online.de
Das Institut für betriebliche Gesundheitsförderung der AOK stellt in einer Umfrage fest: Seit 2006 nehmen immer mehr Arbeitnehmer Krankheitstage. Hinter den vielseitigen Krankheitsbildern stecken häufig psychische Ursachen. Gesunde Mitarbeiter werden für die Betriebe immer wichtiger, vor allem, wenn der Fachkräftemangel voll durchschlägt. Betriebe sollten mit einem umfassenden Konzept die Gesundheit ihrer Mitarbeiter fördern. Dazu gehörten nicht nur punktuelle Kurse, sondern auch ein Wandel der Kommunikationskultur der Betriebe. Mehr…
3. November 2010
Betriebsverpflegung als Handlungsfeld der betrieblichen Gesundheitsförderung
Quelle: paderzeitung.de
Die mangelhafte oder gar fehlende Möglichkeit einer ernährungsphysiologisch ausgewogenen und schmackhaften Betriebsverpflegung kann langfristig mit dazu beitragen, dass gesundheitliche Beeinträchtigungen bei den Beschäftigten auftreten. – Hier bietet ein Gasthof Mittagstisch für die Mitarbeiter der im Umfeld angesiedelten Betriebe an. Mehr…
3. November 2010
Laufen für die Gesundheit
Quelle: lippische-wochenschau.de
Zur betrieblichen Gesundheitsförderung gehen das Klinikum Lippe und die Lauf- und Walkingabteilung des TV Lemgo jetzt gemeinsame Wege. Seit etwa eineinhalb Jahren treffen sich zahlreiche Mitarbeiter des Klinikum Lippe zu gemeinsamen Laufeinheiten. Mehr…
Auch in Bruchsal wird von den hiesigen Sportvereinen ein großes Betätigungsangebot unter der Überschrift “betriebliche Gesundheitsförderung” bereitgehalten. Kontakt: Volker Falkenstein
2. November 2010

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