Betriebliches Gesundheitsmanagement als ein Mehrwert für das Unternehmen
Fragen nach der Wirksamkeit der Betrieblichen Gesundheitsförderung und Prävention werden immer wieder gestellt: “Brauchen wir das überhaupt? Bringt es etwas? Rechnet sich das irgendwie?” Die Fragen lassen sich mit einem klaren “Ja” beantworten. Lesen Sie mehr.
Lohnen sich Investitionen in BGF?
“Je eher ein Unternehmen sich entscheidet, Geld in die Zukunft zu investieren, statt die Folgen der Verschlechterung abzuwarten und zu kompensieren, desto besser wird es den demografischen Wandel bewältigen und Vorteile gegenüber der Konkurrenz erringen.”
Juhani Ilmarinen
Return on Investment
BGM nützt nicht nur der persönlichen Gesundheit der Beschäftigten, sondern bietet dem Betrieb eine bessere Performance, einen finanziellen Nutzen, der sich berechnen lässt. Krankheitsbedingte Fehlzeiten und Krankheitskosten werden laut einer IGA-Studie im Durchschnitt um 26% reduziert. Internationale Studien belegen ein günstiges Kosten-Nutzen-Verhältnis: Für jeden investierten Dollar kann das Unternehmen bis zu 10 Dollar einsparen.
Lesen Sie weitere Details über Betriebliche Gesundheitsförderung und speziell Return-on-Investment (ROI) von BGF-Maßnahmen auf der Website der Initiative Gesundheit & Arbeit (iga).
Return on Investment im Kontext der betrieblichen Gesundheitsförderung und Prävention. Die Berechnung des prospektiven Return on Investment: eine Analyse von ökonomischen Modellen. Ina Kramer und Wolfgang Bödeker liefern eine Abschätzung für den potentiell wahrscheinlich eintretenden finanziellen Nutzen.
Hier gelangen Sie zu dem 39-seitigen ROI-Bericht.
Kosten-Nutzen-Betrachtung
Krankheitsbedingte Fehlzeiten sind ein sensibles Thema. Allein schon die Erfassung der üblichen betrieblichen Kennzahlen (Unfälle, Krankenstände, Fehlzeiten) und die obligaten Rückkehrgespräche sorgen in manchen Betrieben für Aufregung. Allerdings gibt es Unternehmen, die diese Themen prinzipiell im Alleingang regeln, vorbei an Betriebsrat und Betriebsarzt. Bei der Einführung von BGM sind diese auf jeden Fall von Anfang an einzubinden, damit BGM nicht in ein schiefes Licht gerät: als ein Instrument allein zur Reduzierung von Fehlzeiten.
Von Klaus Krüger (NAIS AG BruchsalerForum Gesundheit und Arbeit) ist ein Rechenmodell vorgeschlagen worden, mit dem es möglich ist, die Wirksamkeit von gesundheitsfördernden BGM-Maßnahmen zu quantifizieren. Hiermit wird dem Praktiker die Möglichkeit gegeben, die Diskussion zu versachlichen und Entscheidungen auf Grund von Zahlen zu treffen. Kosten-Nutzen-BGM
Was sagen die Anderen?
- Prävention lohnt sich. Für jeden investierten Dollar kann das Unternehmen bis zu zehn Dollar einsparen. (Quelle: iga-info.de, iga Initiative Gesundheit & Arbeit)
- Einer Berechnung zufolge koste der Ausfall eines Mitarbeiters ein Unternehmen pro Tag bis zu 400 Euro. (Quelle: mv-online.de Münsterländische Volkszeitung, am Ende des Berichts)
- Laut den Wirtschaftsprüfern PricewaterhouseCoopers erhält man für jeden investierten Euro drei Euro retour. (Quelle tt.com Tiroler Tageszeitung, Gesundheitsförderung, im zweiten Absatz)
Diplomarbeit Stand Juli 2011
Einen aktuellen Literaturüberblick zum Thema BGF liefert Petra Gremliza mit ihrer Diplomarbeit “Betriebliche Gesundheitsförderung als ein Mehrwert für Unternehmen”. Eine Zusammenfassung mit Einleitung und einem Einblick in die ersten Textseiten bekommen Sie hier. Als 70-seitiges E-Book im PDF-Format kostet der Download 29,90 Euro.
Nicht vergessen:
Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) ist ein Managementprozess und Bestandteil der Unternehmensleitlinien und soll die Gesundheit und Mobilität der Beschäftigten im betrieblichen Alltag erhalten und fördern.






